ANZEIGE
Folgen Sie uns:
planung & analyse GmbH auf facebook.de planung & analyse auf twitter.de planung & analyse GmbH auf google+ planung & analyse GmbH auf xing

Studien


In der digitalen Welt angekommen

Quelle: TNS Infratest 

 Quelle: TNS Infratest

Zukünftig lässt sich der Digitalisierungsgrad in Deutschland und seinen Bundesländern mit nur einer Kennzahl ausweisen. Der kürzlich veröffentlichte D21-Digital-Index 2013 zeigt, dass Deutschland mit 51,2 von 100 möglichen Punkten aktuell einen mittleren Digitalisierungsgrad erreicht hat und die Bundesbürger damit in der digitalen Welt grundsätzlich angekommen sind.

Der Index basiert insgesamt auf vier Säulen: Der Digitale Zugang beleuchtet den Zugang zum Internet, das jeweilige Endgerät, die Breitbandnutzung und die Hardwareausstattung der deutschen Bevölkerung. Die Digitale Offenheit greift die Einstellung der Bevölkerung zu digitalen Themen, die Offenheit für neue Themen und die Ängste und Befürchtungen in der digitalen Welt auf. Das inhaltliche Wissen zu digitalen Themen, der technischen und medialen Kompetenz wird unter dem Begriff Digitale Kompetenz zusammengefasst, während die Digitale Nutzung die Nutzungsintensität und -vielfalt widerspiegelt.

Mit dem D21-Digital-Index kann auch der Digitalisierungsgrad einzelner Bevölkerungsgruppen gemessen werden. Dabei zeigen sich deutliche Unterschiede beim Geschlecht, der Bildung, dem Alter und dem Haushaltsnettoeinkommen.

Männer weisen mit 55,2 Punkten einen höheren Wert auf als Frauen, die lediglich 47,4 Punkte erreichen. Noch auffälliger jedoch sind die Unterschiede beim Alter und Haushaltsnettoeinkommen. So sinkt der Digitalisierungsgrad von 64,7 Punkten bei den 30-39 Jährigen auf 26,6 Punkten bei den über 70 Jährigen bzw. von 63,9 Punkten bei Haushalten mit einem monatlichen Nettoeinkommen von 3.000 Euro oder mehr auf 35,2 Punkte bei Haushalten mit einem monatlichen Einkommen von unter 1.000 Euro.

Quelle: TNS Infratest 

 Quelle: TNS Infratest

Ebenso sind Vergleiche im Digitalisierungsgrad zwischen den Bundesländern möglich. Nordrhein-Westfalen (57,7 Punkte), Bremen (52,8 Punkte) und Schleswig-Holstein (52,3 Punkte) liegen über dem Bundesdurchschnitt, Bayern und Hessen entsprechen exakt dem Bundesdurchschnitt (51,2 Punkte), während Mecklenburg-Vorpommern (44,1 Punkte) und Sachsen-Anhalt (40,5 Punkte) die Schlusslichter bilden. An dieser Stelle sei noch das Saarland erwähnt, was einen mittleren Digitalisierungsgrad aufweist, aber eine überdurchschnittliche Affinität gegenüber Sozialen Netzwerken sowie Foren und Blogs hat.

Die Studie zum D21-Digital-Index basiert auf einer repräsentativen Befragung mit 3.819 Interviews unter der deutschen Wohnbevölkerung ab 14 Jahre durch TNS Infratest.


Nähere Informationen zu TNS Infratest finden Sie online im p&a Handbuch der Marktforschung. Firmenprofil >>

Facebook Twitter Google LinkedIn Xing RSS Email