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Studien


Individualisierung bei der Fernsehnutzung steigt

Wo wird was gesehen? (Quelle: Ipsos) 

 Wo wird was gesehen? (Quelle: Ipsos)

Heutzutage kann man Sendungen, Serien oder Filme ohne Fernseher und zu einem selbstgewählten Zeitpunkt anschauen - durch Mediatheken, verschiedenste Portale und Webanbieter hat der Zuschauer vielfältige Möglichkeiten, einen Beitrag online zu sehen oder aus dem Internet herunterzuladen. 37 Prozent der Deutschen ab 14 Jahren haben diese Möglichkeit bereits genutzt. Dabei haben neun Prozent für kostenpflichtige Angebote gezahlt, das entspricht einem Viertel (24 Prozent) der Online-TV-Nutzer.


Die Individualisierung hält nun auch im Wohnzimmer Einzug. Durch die Möglichkeit, das Fernsehprogramm via Internet anzuschauen, kann jeder Zuschauer selbst bestimmen, zu welchem Zeitpunkt Inhalte konsumiert werden. Diese werden zum Großteil über den PC, das Laptop oder ein Tablet abgerufen (35 Prozent), aber immerhin jeder zehnte Deutsche hat auch bereits einen Film, eine Serie oder eine Sendung auf seinem Smartphone geschaut. Die Individualisierung der Fernsehnutzung zeigt sich auch bei weiteren Angeboten: 17 Prozent der Deutschen haben bereits ein Pay-TV-Abonnement und jeder Zehnte (11 Prozent) nutzt Online-Videotheken, bei denen Filme per Post zur Verfügung gestellt werden.

Der neue Weg vom Fernseher auf den Computer ist jedoch keine Einbahnstraße, auch andersherum verschwimmen die Grenzen zwischen den Medien: Ein Fünftel der Deutschen hat bereits einmal über den Fernseher das Internet genutzt. Ebenfalls jeder Fünfte (19 Prozent) hat schon einmal einen 3D-Film am Fernsehgerät geschaut. Im Kino hat bereits mehr als die Hälfte aller Deutschen (54 Prozent) einen 3D-Film gesehen.

Online fernsehen (Quelle: Ipsos) 

 Online fernsehen (Quelle: Ipsos)

Vier von zehn Männern (41 Prozent) nutzen die Möglichkeit, selbstbestimmt über das Internet Fernsehinhalte abzurufen, bei den Frauen ist es lediglich ein Drittel (33 Prozent). Und wenig überraschend ist, dass tendenziell die jüngeren Generationen diese Möglichkeit nutzen: So ist der Anteil der Online-TV-Nutzer mit 55 Prozent in der Gruppe der 25-bis 34-Jährigen am größten. Bei den 14- bis 24- und 35- bis 44-Jährigen liegt der Anteil ebenfalls noch um 50 Prozent. Ab 45 Jahren sinkt der Anteil auf ein Drittel (33 Prozent) und nimmt mit höherem Alter immer weiter ab.

Die Hälfte der Konsumenten, die bereits TV-Inhalte über das Internet abgerufen haben, haben die Mediatheken der öffentlich-rechtlichen Sender von ARD (52 Prozent) und ZDF (53 Prozent) genutzt. Es schließen sich die klassischen Websites von Pro7 (38 Prozent) und Sat1 (31 Prozent) an, erst dann wird mit iTunes (27 Prozent) ein Nicht-Fernsehsender genannt. Nach RTL (25 Prozent), RTL II (18 Prozent) und VOX (16 Prozent) folgt ein Anbieter, dessen Schwerpunkt auf kostenpflichtigen Angeboten liegt: Maxdome mit 14 Prozent.

Diese Ergebnisse stammen aus einer Kooperation von Ipsos Observer mit dem Ipsos MediaCT-Tracker, der im März 2013 durchgeführt wurde. Der MediaCT-Tracker ist eine monatliche Telefonumfrage im Ipsos Observer Omnibussystem zum Thema Medien und Technologien, die repräsentativ für die deutsche Bevölkerung ab 14 Jahren mit einer Stichprobe von 1.000 Personen im Auftrag von Ipsos MediaCT durchgeführt wird.
Nähere Informationen zu Ipsos finden Sie online im p&a Handbuch der Marktforschung. Firmenprofil >>
Quelle: Ipsos GmbH

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