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Studien


Intelligente Stromnetze weitgehend unbekannt

© Rainer Sturm / PIXELIO 

 © Rainer Sturm / PIXELIO

Zwar trauen sich vier von fünf Energieverbrauchern in Deutschland die Optimierung des eigenen Stromverbrauchs zu. Aber nur ein Drittel der Verbraucher ist sich der Vielfalt an neuen Stromprodukten und Tarifen bewusst, die der Ausbau eines intelligenten Stromnetzes zukünftig ermöglichen soll.

Mit dem fortschreitenden Einbau neuer, intelligenter Stromzähler hat die erste Ausbaustufe des so genannten "Smart Grid" Einzug in deutsche Haushalte gehalten. Bei aller Freude über das Plus an Transparenz über den eigenen Stromverbrauch wird der Blick der deutschen Energieverbraucher bislang maßgeblich von Unwissenheit und Unsicherheit geleitet. Nur jeder Dritte (31 Prozent) etwa weiß, dass sich mit zeitvariablen Stromtarifen Energie und Kosten einsparen lassen, etwa durch den gezielten Betrieb energieintensiver Endgeräte, wie zum Beispiel Wäschetrockner, während verbrauchsarmer und damit kostengünstiger Tageszeiten.

Grundsätzlich regiert unter den Verbrauchern bislang die Skepsis. So lehnen beinahe neun von zehn Befragten (88 Prozent) Stromtarife ab, die die freie Gestaltung des eigenen Energieverbrauchs einschränken und etwa den Betrieb verbrauchsintensiver Endgeräte nur zu bestimmten Zeiten gestatten. Doch selbst ohne eine solche Einschränkung bleibt die Zustimmung der Verbraucher mit nur 28 Prozent gering.

Die Verbraucher fühlen sich unterinformiert: 44 Prozent begründen ihre Bedenken mit der Sorge vor höheren Stromrechnungen - obgleich zeitvariable Tarife doch der Senkung der Verbrauchskosten dienen sollen. Knapp ein Drittel der Befragten (30 Prozent) fürchtet, Abstriche am eigenen Lebenskomfort in Kauf nehmen zu müssen, und beinahe jeder Zweite (44 Prozent) hat datenschutzrechtliche Vorbehalte und lehnt einen erweiterten Zugriff seines Energieversorgers auf Verbrauchsdaten ab.

Für die Studie "Understanding Consumer Preferences in Energy Efficiency" hat Accenture im Rahmen einer Online-Umfrage mehr als 9.000 Verbraucher in 17 Ländern befragt. In Deutschland nahm eine repräsentativ ausgewählte Gruppe von 513 Personen an der Umfrage teil.
Quelle: Accenture

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