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Studien


Internet wird Lebensbeschleuniger

Die Zeit rennt (Quelle: Imas) 

 Die Zeit rennt (Quelle: Imas)

In den Augen der Österreicher ist das Tempo der Gesellschaft zu hoch. Insbesondere das Internet gilt als Lebensbeschleuniger: Mehr als drei Viertel der Bevölkerung haben den Eindruck, dass sich das Internet und die digitalen Medien wie E-Mail usw. das Tempo in unserer Gesellschaft eher erhöhen, nur jeder Zehnte denkt an eine Entschleunigung im Zusammenhang mit Social Media.
 
Dieses Ergebnis ist insofern bemerkenswert, da sich ja bislang die öffentliche Meinung durch ein sehr positives Bild über die Entwicklung des Internets auszeichnete. Die Internetnutzer sind nämlich bisher von den Vorzügen der elektronischen Revolution überzeugt. 61 Prozent empfinden das Leben dadurch einfacher und leichter, nur eine Minderheit von 6 Prozent behauptet das Gegenteil. Dem Internet wird somit eine große Bedeutung zugeschrieben, 47 Prozent sind sogar der Überzeugung, dass Computer und Internet für die eigene tägliche Information unverzichtbar geworden sind.
 
Allerdings scheint das Gefühl einer sich rasant fortbewegenden Bevölkerung in allen Bewusstseinsgruppen verankert zu sein. Auf der anderen Seite unterscheiden sich die Antworten nach der gewünschten „Hektik“, leicht nach Alter und Stadtgröße: Als Faustregel gilt: Die jüngeren und urbaneren Menschen wünschen sich leicht überdurchschnittlich ein etwas höheres Tempo als die sozialen Gegengruppen.
 
Um den Eindruck der österreichischen Bevölkerung rund um die Geschwindigkeit der Gesellschaft demoskopisch zu erheben, wurden 1.046 Personen, repräsentativ für die österreichische Bevölkerung gebeten, von Imas International anhand der Vorlage eines Bildblattes, mit einer Skala von 1 bis 7, ihre Einschätzung der gesellschaftlichen Tempi darzustellen. Dabei ging es einerseits um die Frage der aktuellen gefühlten und andererseits nach der gewünschten Geschwindigkeit der Gesellschaft. In dieser Skalenabfrage bedeutet „1“ Stillstand und „7“ rasend schnell. Im Durchschnitt beziffern die Österreicher dabei die Geschwindigkeit der Veränderungen bei 5,6. Im Vergleich dazu liegt die gewünschte Änderungsgeschwindigkeit bei 3,7. Herr und Frau Österreicher erleben somit eine deutliche Diskrepanz zwischen gefühlter und gewünschter Änderungsgeschwindigkeit.
Nähere Informationen zu Imas International finden Sie online im p&a Handbuch der Marktforschung. Firmenprofil >>

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