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Studien


Investieren statt Sparen

Die Deutschen blicken zwar zuversichtlich in die Zukunft, doch die Menschen in Dänemark sind noch optimistischer wie der Verbrauchervertrauensindex von Nielsen festgestellt hat. Demnach liegt Deutschland mit 97 Punkten 19 Indexpunkte über dem europäischen Durchschnitt (78 Punkte) und gleichauf mit den Briten, die Dänen führen den Index mit 105 Punkte an.

Wer ist wie zuversichtlich? (Quelle: Nielsen) 

 Wer ist wie zuversichtlich? (Quelle: Nielsen)

 
Der Verbrauchervertrauensindex bildet die Job-Aussichten, die persönliche finanzielle Situation und die Bereitschaft der Deutschen ab, Geld auszugeben – immer mit Blick auf die kommenden zwölf Monate und im europäischen Vergleich.
 
Der Arbeitsmarkt-Optimismus der Deutschen ist zwar um zwei Prozent gesunken (Q4 2015: 57 Prozent), dennoch hat Deutschland seine Spitzenposition bei diesem Punkt im europäischen Vergleich einmal mehr bestätigt: Während in Europa durchschnittlich 27 Prozent die Arbeitsmarktsituation als gut oder sehr gut einschätzen, sind es in Deutschland 55 Prozent der Verbraucher.
 
Fast die Hälfte (48 Prozent) der Deutschen ist der Ansicht, dass die nächsten zwölf Monate eine gute Zeit zum Geldausgeben sind (Q4 2015: 50 Prozent). Besonders stark zeigt sich das hohe Niveau hierzulande im europäischen Vergleich. Das durchschnittliche Niveau aller 35 für Europa untersuchten Länder liegt bei nur 32 Prozent. Zudem bewerten mehr als die Hälfte der Deutschen ihre persönliche finanzielle Situation als gut bis sehr gut – eine Steigerung um einen Prozentpunkt im Vergleich zum Vorquartal (Q1 2016: 53 Prozent; Q4 2015: 52 Prozent). Im europäischen Durchschnitt sind 40 Prozent dieser Ansicht.
 
Das gute Konsumklima hierzulande zeigt sich auch darin, dass die Deutschen ihr Geld lieber ausgeben, als es zu sparen. Nach Deckung der Lebenshaltungskosten investieren Deutsche übriges Geld am ehesten in neue Kleidung (44 Prozent) oder ihren Urlaub (42 Prozent). Ans Sparen denken nur 26 Prozent in Deutschland, in Europa sind es immerhin 36 Prozent.
 
Bereits im letzten Quartal 2015 zeigte sich, dass die nicht-ökonomischen Sorgen die Deutschen mehr belasten als die ökonomischen. Dieser Trend setzt sich auch im ersten Quartal 2016 fort. Während im europäischen Durchschnitt ökonomische Sorgen wie z.B. Jobsicherheit (Platz 2, 13 Prozent) und die wirtschaftliche Lage (Platz 3, 11 Prozent) weit vorne stehen, liegen diese in Deutschland nach wie vor weiter hinten. Im ersten Quartal 2016 zählen der internationale Terrorismus (17 Prozent) und Immigration (12 Prozent) zu den Themen, die deutsche Verbraucher am meisten beschäftigen
 
Die Nielsen Global Survey über das Vertrauen der Konsumenten und ihre Einkaufsgewohnheiten wurde zuletzt im Zeitraum vom 01. bis zum 23. März 2016 durchgeführt. Dabei hat Nielsen mehr als 30.000 regelmäßige Internetnutzer in 61 Ländern der Regionen Asien-Pazifik, Europa, Lateinamerika, Mittlerer Osten, Afrika und Nordamerika befragt. Die Stichprobe ist nach Alter und Geschlecht für jedes Land basierend auf den jeweiligen Internetnutzern quotiert und gewichtet. Sie repräsentiert damit die Internetnutzer des Landes und hat eine maximale Abweichung von ±0,6 Prozent.
Nähere Informationen zu Nielsen finden Sie online im p&a Handbuch der Marktforschung. Firmenprofil >>

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