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Studien


Ja - ich will?

© Palmera / PIXELIO 

 © Palmera / PIXELIO

Auch in Österreich ist der Mai als Hochzeitsmonat bekannt - doch wie beliebt ist die Eheschließung überhaupt noch? Jeder zweite heiratswillige Österreicher würde im Falle des Falles für eine standesamtliche und kirchliche Trauung entscheiden. Liebe und Romantik überwiegen in Österreich wirtschaftliche Überlegungen bei der Entscheidung für die Eheschließung:

 
Sieben von zehn Österreichern würden vor allem aus Liebe heiraten (72,6%). Für weitere 56,2% ist es der Wunsch, das restliche Leben gemeinsam zu verbringen. Der drittwichtigste Wunsch für eine Hochzeit ist, den Kindern eine sichere Basis geben zu wollen (43,2%). Die Stärkung der Partnerschaft würden knapp unter 40% mit einem Trauschein bezwecken. 37% geben an, dass eine Heirat das Zusammengehörigkeitsgefühl festigt. Weitere 35,6% meinen, dass eine Hochzeit dem sozialen Umfeld zeigt, dass man als Paar zusammen gehört. Für fast jeden vierten Österreicher ist es von entscheidender Bedeutung, dass eine Heirat das eigene Sicherheitsgefühl in Bezug auf die Festigkeit der Beziehung erhöht (22,6%).
 
Immerhin 22,2% geben als (Mit-)Grund für eine (etwaige) Eheschließung die Wahrung der Traditionen und jeder fünfte den Wunsch, als Paar den gleichen Nachnamen tragen zu können (20,4%) an. Zwei von fünf Österreichern denken pragmatisch und würden sich ganz einfach aus rechtlichen Gründen (41,6%) für die Ehe entscheiden und bei knapp über einem Viertel spielt eine gewisse finanzielle Absicherung (27,8%) als Überlegung mit. Für jeden Sechsten sprechen ganz klar steuerliche Gründe für den Trauschein (17,6%).
 
Gegenstimmen zur Ehe 

 Gegenstimmen zur Ehe

Der wichtigste Grund, der nach Meinung der Österreicher gegen eine Heirat spricht, ist die Überzeugung, dass eine funktionierende Beziehung nicht gezwungenermaßen einen Trauschein benötigt (45,6%). Weitere „Lustkiller“ für den Ringwechsel sind die hohe Scheidungsrate (36,8%), die finanzielle Belastung, die eine Scheidung mit sich brächte (33,2%) und die Verkomplizierung einer möglichen Trennung durch die Heirat (31,8%). Ein weiteres Drittel ist der Meinung, dass eine Eheschließung nicht automatisch vor Konflikten schützt (32,4%). Immerhin jeden Vierten würden die hohen Kosten für die Hochzeitsfeierlichkeiten abschrecken (23,8%) und jeder Sechste ist der Meinung, dass eine Beziehung Privatsache sein sollte, für die man keinen staatlichen und/oder kirchlichen Segen benötigt (17,2%). Rund einer von zehn Österreichern meint, dass die Einschränkung der persönlichen Freiheit (11,0%) sowie der verpflichtende Charakter des Ehestandes heutzutage gegen eine Vermählung sprechen (12,6%).
 
Am liebsten sollte die Trauung am Strand (42,7%), in einem Schloss bzw. auf einer Burg (41,6%) stattfinden. 28,7% der Heiratswilligen würden sich Ihre Traumhochzeit nirgendwo anders als in der Kirche wünschen. Flittern würde man am liebsten in der Karibik (46,1%) oder auf irgendeiner Insel im Indischen Ozean (44,4%). Drittliebstes Erholungsgebiet nach den Hochzeitsfeierlichkeiten wäre eine Pazifik-Insel (34,3%).
 
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