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Studien


Japaner misstrauen der Kernenergie

© Thommy Weiss / PIXELIO 

 © Thommy Weiss / PIXELIO

Das Vertrauen der Japaner in die Sicherheit der Kernenergie ist erschüttert. Wiederaufbau (96%) und die Entwicklung neuer Energiequellen (84%) sind für Bevölkerung die wichtigsten Ziele für das nächste Jahrzehnt. Allerdings zeigt die aktuelle Meinungsumfrage auch, dass knapp 40% der Japaner befürworten, die derzeit betriebenen Atomkraftwerke am Netz zu lassen oder ihre Zahl noch zu erhöhen.


Insgesamt 80% der Bevölkerung hatten im Anschluss an die Katastrophe das Gefühl, dass die Führung des Landes nicht die Wahrheit zu den aktuellen Vorgängen sagt. Ebenso viele fragen sich, ob die Regierung ihnen helfen könne, sollten sie selbst zu den Opfern zählen. Rund zwei Drittel sorgen sich um ihr eigenes Leben, ihren Arbeitsplatz und ihre Zukunft.

Befragt nach dem Krisenmanagement erhalten nur die Streitkräfte des Landes eine gute Note. Fast 90% der Bevölkerung bewerten ihre Leistungen positiv. Der mittlerweile zurückgetretene Premierminister Naoto Kan schneidet hingegen schlecht ab. Dreiviertel der Japaner sind nicht einverstanden damit, wie er die Folgen der Katastrophe handhabte. Eine ähnliche Bewertung erhält die Agentur für nukleare und industrielle Sicherheit. Tepco, Betreiber der Atomkraftwerke in Fukushima, wird sogar von rund 80% der Bevölkerung kritisiert.

Die Mehrheit der Japaner ist nicht von der Sicherheit der derzeit im Land betriebenen Atomkraftwerke überzeugt. Insgesamt 60% der Bevölkerung haben kein oder nur geringes Vertrauen in die Sicherheit der Anlagen. Bei dieser Frage zeigt sich ein deutlicher Geschlechterunterschied. Männer sind zu 54% dieser Auffassung, unter Frauen liegt der Anteil bei 66%.

Die aktuelle AP-GfK Studie wurde vom 29. Juli bis 10. August 2011 von GfK Roper Public Affairs & Corporate Communications in Japan durchgeführt. Für diese repräsentative Umfrage wurden 1.000 Personen ab 18 Jahren befragt.
Nähere Informationen zur GfK Gruppe finden Sie online im p&a Handbuch der Marktforschung. Firmenprofil >>
Quelle: GfK

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