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Studien


Junge Familien suchen Sicherheit

Marktforschungsergebnisse zur Absicherungsneigung junger Familien (Quelle: HEUTE UND MORGEN) 

 Marktforschungsergebnisse zur Absicherungsneigung junger Familien (Quelle: HEUTE UND MORGEN)

Das Sicherheitsbedürfnis in jungen Familien ist groß, wie aktuelle Marktforschungsergebnisse belegen: Für 81 Prozent sind die Themen Absicherung und Vorsorge nach der Geburt ihrer Kinder deutlich wichtiger geworden. 68 Prozent zeigen sich hinsichtlich Versicherungen hoch abschlussaffin.

Im Mittelpunkt des Versicherungsinteresses stehen vor allem die Gesundheit des Kindes, die Bildung kindbezogener finanzieller Rücklagen und die Absicherung der gesamten Familie. 82 Prozent der jungen Familien schließen – vornehmlich im ersten Jahr nach der Geburt – speziell für das Kind oder für sich und die ganze Familie Versicherungen und Anlageprodukte neu ab oder erweitern deren Umfang.

Die Zielgruppe „Junge Familien“ lässt sich grundsätzlich in drei Segmente bzw. Typen einteilen. Diese unterscheiden sich hinsichtlich ihrer Einstellungen und Verhaltensweisen in punkto kindbezogene und familiäre Absicherung und Vorsorge sowie in ihrer soziodemographischen Zusammensetzung:

Für „Betont Fürsorgliche“ (36%) hat die Absicherung ihres Kindes höchste Priorität und ist stark emotional geprägt. Auch die Bedeutung der Vorsorge hat durch die Familiengründung stark zugenommen. Die Eltern haben sich nach der Geburt häufig aktiv beraten lassen und kennen sich daher in familien-relevanten Finanz- und Versicherungsfragen recht gut aus. Oft handelt es sich hier um Ein-Kind-Familien.

In der Gruppe „Zurückhaltend Überforderte“ (32%) spielen Absicherung und Vorsorge seit der Geburt ebenfalls eine sehr wichtige Rolle. Diese jungen Eltern würden gerne mehr für die Vorsorge tun, kennen sich in Finanzdienstleistungen aber wenig aus. Die Eltern verhalten sich eher passiv und haben sich bisher erst wenig beraten lassen.

Im Segment „Relaxed Rationale“ (32%) war das Thema Absicherung und Vorsorge bereits vor der Familiengründung wichtig. Ebenso wie bei den „Betont Fürsorglichen“ wurden mit der Geburt des Kindes mehrere Produktabschlüsse getätigt. Der Kenntnisstand und Autonomiegrad in punkto Finanzdienstleistungen ist recht hoch, bei gleichzeitiger Offenheit für Beratung. Die Einkommenshöhe liegt hier oft im überdurchschnittlichen Bereich.

Das sind Ergebnisse aus der Studie „Junge Familien“, die im Rahmen der Studienreihe „Zielgruppen für Finanzdienstleister“ vom Kölner Marktforschungsinstitut HEUTE UND MORGEN durchgeführt wurde. Dafür wurden 300 elterliche Entscheider in Finanz- und Versicherungsfragen im Alter von 20 bis 40 Jahren mit zumindest einem unter 6-jährigen Kind im Haushalt im Juni/Juli 2011 repräsentativ befragt. Mit weiteren 15 Eltern wurden im Vorfeld zudem qualitative Tiefeninterviews durchgeführt.
Nähere Informationen zu HEUTE UND MORGEN finden Sie online im p&a Handbuch der Marktforschung. Firmenprofil >>

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