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Studien


Kinder in Deutschland?

Kinder - nein danke (Quelle: Stiftung für Zukunftsfragen) 

 Kinder - nein danke (Quelle: Stiftung für Zukunftsfragen)

Weshalb aber werden in Deutschland so wenige Kinder geboren? Ist es der fehlende Partner oder sind es die mangelhaften Voraussetzungen, um Beruf und Familie zu vereinen? Ist es der Egoismus des Einzelnen oder ungenügende gesellschaftliche Anerkennung?

 
Für die Mehrheit der Bundesbürger sind der Wunsch nach Freiheit und Unabhängigkeit, die Sorgen vor den finanziellen Aufwendungen für den Nachwuchs sowie der persönlich höhere Stellenwert der eigenen Karriere gegenüber der Familiengründung die Hauptgründe, die gegen eine Familiengründung sprechen.
 
So bedeutet Besserverdienenden die eigene berufliche Laufbahn mehr als eine Familiengründung (ab 2.500 EUR monatliches Nettohaushaltseinkommen: 56 %; unter 1.000 EUR: 45 %). Geringverdiener glauben hingegen seltener an „den Partner fürs Leben“ und fürchten, dass ihr Kind bei nur einem Elternteil aufwachsen würde (ab 2.500 EUR monatliches Nettohaushaltseinkommen: 19 %; unter 1.000 EUR: 32 %). Zudem bemängeln sie deutlich häufiger die fehlenden staatlichen und gesellschaftlichen Voraussetzungen (Besserverdiener: 43 %; Geringverdiener: 56 %).
 
Die Schwierigkeit, Beruf und Familie zu vereinbaren, wird besonders häufig von berufstätigen Frauen als Argument gegen eine Familiengründung angeführt (berufstätige Frauen: 52 %; berufstätige Männer: 44 %). Diese Gruppe befürchtet darüber hinaus vermehrt, dass ihre Kinder in Zukunft kein sicheres und sorgenfreies Leben führen können (berufstätige Frauen: 50 %; berufstätige Männer: 45 %).
Kinder - ja, wenn (Quelle: Stiftung für Zukunftsfragen) 

 Kinder - ja, wenn (Quelle: Stiftung für Zukunftsfragen)


 
Betriebe sollten also erkennen, welcher Imagegewinn durch familienfreundliche Maßnahmen möglich wäre. Bereits gegenwärtig entscheidet oftmals nicht alleine das Produkt, sondern auch das Firmenimage über den Erfolg beim Kunden und auch bei der Suche nach qualifizierten Arbeitskräften. Unternehmen sollten sich bewusst werden, dass schon heute fast zwei Drittel der Bevölkerung (64 %) mit Firmen sympathisieren, die z.B. Teilzeit auf allen Ebenen anbieten oder die Vereinbarkeit von Beruf und Familie in anderer Form fördern. Dies kann zu einem entscheidenden Marktvorteil werden.
 
Die Forderungen an den Staat konzentrieren sich dagegen in erster Linie auf finanzielle Bereiche. So wünscht sich eine Mehrheit der Deutschen mehr kostenfreie Betreuungsangebote für Babys und Kleinkinder (59 %). Fast ebenso viel Zustimmung erhält die Forderung nach einer zusätzlichen staatlichen Förderung von Familien (55 %). Diese reichen von Maßnahmen monetärer Art (Steuerentlastungen) über zeitliche Vorteile (mehr Urlaubsanspruch) bis hin zu vergünstigten Eintritten in Schwimmbädern, Museen oder Theatern.
 
Dies geht aus einer aktuellen Repräsentativbefragung der gemeinnützigen Stiftung für Zukunftsfragen, eine Initiative von British American Tobacco, hervor, für die 2.000 Personen ab 14 Jahren befragt wurden.
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