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Studien


Kinder wollen in den Wald

Wo verbringen Kinder ihre Freizeit? (Quelle: obs/SCA Hygiene Products GmbH) 

 Wo verbringen Kinder ihre Freizeit? (Quelle: obs/SCA Hygiene Products GmbH)

Neun von zehn Kindern waren laut einer aktuellen Marktforschungsuntersuchung in diesem Jahr schon mindestens ein Mal im Wald. 58% wollen mehr Zeit im Wald verbringen. Die Ergebnisse der Studie zeigen deutlich, dass Kinder den Zeitvertreib an der frischen Luft schätzen. Demnach verbringen 46% der 7- bis 9-Jährigen ihre Freizeit am häufigsten „draußen vor der Tür“, auch bei den 10- bis 12-Jährigen sowie den 13- bis 14-Jährigen wurde diese Antwort mit 47% bzw. 40% am meisten angegeben.

Zwar nennen lediglich 16% Natur und Wald als ihren häufigsten Freizeitort. Auf die Frage jedoch, ob sie gerne mehr Zeit im Wald verbringen möchten, antworten über die Hälfte der befragten Kinder mit Ja. Vor allem auf die jüngste Altersgruppe (7 bis 9 Jahre) übt der Wald eine besondere Faszination aus: 58% wären gerne öfter im Wald. Bei den 13- bis 14-Jährigen sind es 49%.

Die Eiche ist mit 19% der Lieblingsbaum der Kinder in Deutschland. Auf Platz 2 befindet sich die Kastanie mit 16 Prozent. Platz 3 teilen sich Birke, Tanne und Apfelbaum mit jeweils 6 Prozent. Betrachtet man die Ergebnisse nach Jungen und Mädchen, entdeckt man interessante Unterschiede: Beispielsweise favorisieren Mädchen die Kastanie, während die Eiche bei Jungs die Nummer eins ist.

Wenn es um die Freizeitgestaltung mit ihren Kindern geht, legen Eltern wert auf Sport sowie Unternehmungen und Ausflüge (81% bzw. 61%). Auffällig ist jedoch, dass nur ein geringer Anteil der befragten Eltern den Wald als Ort für Aktivitäten wählt. Insgesamt sind es 5%, bei Müttern und Vätern von 13- bis 14-Jährigen sogar nur 2% - und das, obwohl Kinder sich durchaus mehr Zeit im Wald wünschen.

Der SCA-Studie „Wälder für Kinder“ liegt eine repräsentative Umfrage zugrunde, in der 1.000 Kinder im Alter von 7 bis 14 Jahren und deren Eltern via Stichprobenverfahren befragt wurden. Eltern und Kinder wurden durch einen Fragebogen mit elf Fragen interviewt, wobei sich eine Frage speziell an die Eltern richtete. Durchgeführt wurde die Studie vom Forschungsinstitut TNS Emnid.
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