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Studien


Klimawandel: Hauptverantwortung bei der Industrie

© Thorben Wengert / PIXELIO 

 © Thorben Wengert / PIXELIO

Menschen in aller Welt empfinden den globalen Klimawandel nach wie vor als Bedrohung und sehen extreme Wetterbedingungen als größtes Risiko. Nach ersten Ergebnissen einer weltweiten Untersuchung ist die überwiegende Mehrheit der Befragten (88 Prozent) der Meinung, dass die Industrie die Hauptverantwortung für den Kampf gegen die Klimaveränderungen trägt.

Auch die persönliche Verantwortung spielt eine große Rolle: Mehr als 70 Prozent gaben an, bereits etwas gegen den Klimawandel getan zu haben oder tun zu wollen. Knapp die Hälfte ist bereit, mehr in umweltfreundliche Produkte zu investieren. Zugleich ist die Zahl derer, die sich keine Sorgen machen, gestiegen. Waren es in der vorangegangenen, 2008 durchgeführten Studie vier Prozent, so sind es jetzt neun Prozent.
 
Eine Verantwortung der Journalisten sehen auch viele der Befragten. Über 50 Prozent sind der Auffassung, dass es Aufgabe der Medien sei, die Öffentlichkeit nicht nur zu informieren, sondern auch über Klimawandel und seine Folgen aufzuklären.

Das ist das Ergebnis der weltweiten Studie "Synovate & Deutsche Welle Climate Change Study 2010" von Synovate in Kooperation mit der Deutschen Welle. In 18 Ländern wurden mehr als 13.000 Menschen in 18 Ländern, darunter Deutschland und Frankreich, Brasilien und die USA, China und Südafrika,zu ihren Einschätzungen befragt - bezüglich des Bedrohungspotenzials, der Auswirkungen und der Möglichkeiten, dem Klimawandel entgegenzuwirken.
Quelle: Synovate

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