ANZEIGE
Folgen Sie uns:
planung & analyse GmbH auf facebook.de planung & analyse auf twitter.de planung & analyse GmbH auf google+ planung & analyse GmbH auf xing

Studien


Konfliktthemen Übergabe und Industrie 4.0

Foto: pixabay.com 

 Foto: pixabay.com

Neue Märkte, Geschäftsfelder und -strategien ausprobieren und das Familienunternehmen selbst prägen, ist für die kommende Generation der Nachfolger wichtig. Ein „Weiter wie bisher“ ist nicht das Ziel. PwC hat Nachfolger in Familienunternehmen aus 31 Ländern befragt.

88 Prozent der Next Generation, kurz: Next Gen, verstehen sich nicht nur als bloße Verwalter des Familienerbes, sondern als deren Gestalter. 91 Prozent sehen dem kommenden Generationswechsel im Unternehmen optimistisch entgegen, sie fühlen sich gut vorbereitet und bringen den nötigen Ehrgeiz mit.

Doch kein Generationenwechsel verläuft ganz ohne Generationenkonflikte, insbesondere die Unternehmensübergabe kann zu einer schwierigen Aufgabe werden - für beide Seiten. Entsprechend sind 52 Prozent der Next Gen besorgt, dass sie zu viel Zeit aufbringen müssen, um familieninterne Probleme zu bewältigen. 61 Prozent glauben, dass es für die ältere Generation schwierig ist, loszulassen und sich aus dem Unternehmen zurückzuziehen.

Quelle: PwC 

 Quelle: PwC

Einen weiteren Konfliktpunkt zwischen den Generationen bildet momentan die digitale Transformation. Nur 41 Prozent der Next Gen sind davon überzeugt, dass ihre Digitalstrategie das Geschäftsmodell optimal unterstützt. 29 Prozent bestätigen, dass Familienunternehmen die technologischen Möglichkeiten zögerlicher nutzen als andere Konzerne. Entsprechend fühlen sich 40 Prozent manchmal frustriert, wenn es darum geht, die Elterngeneration von neuen Ideen zu überzeugen.

Eine gute Ausbildung und der Blick über den Tellerrand sind der nachfolgenden Unternehmergeneration wichtig. Entsprechend arbeiten 70 Prozent erst in einem fremden Unternehmen, bevor sie eine Funktion im Familienunternehmen übernehmen.

Außerdem setzt die Next Gen auf Kompetenz von außen: 69 Prozent möchten externe Manager einstellen. Drei Viertel der Familienunternehmen wollen so die fachliche Expertise ausbauen, etwa jeweils die Hälfte möchte auf diese Weise das Unternehmen professionalisieren und Wachstum vorantreiben. Mit der Zusammenarbeit sind 90 Prozent der befragten Familienunternehmen zufrieden.

Das sind einige Ergebnisse der internationalen Studie „Great expectations: The next generation of family business leaders“ der Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft PwC, für die 268 Nachfolger in Familienunternehmen aus 31 Ländern befragt wurden.

Facebook Twitter Google LinkedIn Xing RSS Email