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Studien


Konventionelles Fernsehen ungefährdet

Bild: pixabay.com 

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Quantität und Qualität von Fernsehgeräten in deutschen Haushalten nehmen weiter zu, auch sind die neuen Geräte fast ausnahmslos internetfähig. Trotzdem: Der Fernsehbildschirm bleibt vor allem linearen Angeboten vorbehalten, wie der TNS Convergence Monitor ermittelt hat.

Im Vergleich zum Vorjahr steigt die Anzahl der Haushalte mit zwei oder mehr Fernsehgeräten um ein Viertel an und liegt nun bei 44 Prozent. Fast immer handelt es sich dabei um Flatscreen-Fernseher. Davon ist die Mehrheit jünger als fünf Jahre, über ein Viertel wurde sogar vor zwei oder weniger Jahren erworben.

Trotz ständig zunehmender Funktionalität ist die Hauptaufgabe der Fernsehgeräte weiterhin, die beste Qualität für das lineare Fernseherlebnis sicherzustellen. Zudem nimmt lineares Fernsehen nach Selbsteinschätzung der Befragten weiterhin mehr als zweieinhalb Stunden täglich ein.

Internet und Fernsehen stehen in einer freundschaftlichen Koexistenz und sind beide hochrelevante Verbreitungskanäle für Bewegtbild. Denn das Ansehen von Online-Videos macht einen entscheidenden Teil der Internetnutzung aus: Zwei Drittel der 14- bis 69-Jährigen nutzen mindestens einmal pro Monat Bewegtbild im Internet. Die größte Rolle spielen dabei kurze Videoclips, zum Beispiel auf YouTube (51 Prozent Nutzung mindestens monatlich). Ebenfalls von Interesse sind kostenlose Filme und Serien (28 Prozent) sowie Videos auf Newsportalen (23 Prozent).

Etwa ein Fünftel der Personen nutzt regelmäßig Mediatheken, um online TV-Sendungen, -Filme oder -Serien anzusehen – Tendenz steigend. Der Durchschnittsnutzer ist dabei auf vier verschiedenen Mediatheken unterwegs. Gleichzeitig nimmt die Nutzung von kostenpflichtigen Video-On-Demand-Angeboten zu, ist mit 7 Prozent regelmäßiger Nutzung aber noch weit von anderen Online-Bewegtbildangeboten entfernt.

44 Prozent der 14- bis 69 Jährigen nutzen zumindest gelegentlich das Internet parallel zum Fernsehen. Bezogen auf alle Befragten beträgt der Anteil der TV-Zeit, in der gleichzeitig im Internet gesurft wird, aber nur zehn Prozent. Hauptmotivation für die Parallel-Nutzung ist die Kommunikation mit Freunden und Bekannten allgemein oder zu TV-Inhalten. Meist geschieht dies über das Smartphone und WhatsApp. Die Aufmerksamkeit liegt auch bei der Parallel-Nutzung beim Fernsehen: 66 Prozent stimmen der Aussage zu, dass sie sich trotz Second Screen überwiegend auf den TV-Bildschirm konzentrieren.

Für die Studie TNS Convergence Monitor wurden insgesamt 1.520 Personen im Alter von 14 bis 69 Jahren in Deutschland befragt. Die Befragung wurde in Form von persönlich-mündlichen Interviews (CAPI) von April bis Juni 2016 durchgeführt.
Nähere Informationen zu TNS finden Sie online im p&a Handbuch der Marktforschung. Firmenprofil >>

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