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Studien


Kraftstoffpreise: Schmerzgrenze erreicht

© sassi / PIXELIO 

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Zu der Forderung aus der Politik, durch eine nochmalige deutliche Erhöhung der Kraftstoffpreise mehr Umweltbewusstsein bei den Deutschen zu erreichen, haben die Autofahrer eine klare Meinung: 86% sind dagegen.

Diese Haltung geht durch alle Bevölkerungsschichten. Zwar ist die Zustimmung bei jüngeren Personen und in den Städten etwas größer, dennoch sind auch dort die Gegner einer weiteren Preiserhöhung eindeutig in der Mehrheit. Selbst die Befragten, die kein Auto fahren, sprechen sich deutlich gegen diese Forderung aus.

Meinungsbild zur geforderten Erhöhung der Kraftstoffpreise aus Umweltschutzgründen (Quelle: Tema-Q) 

 Meinungsbild zur geforderten Erhöhung der Kraftstoffpreise aus Umweltschutzgründen (Quelle: Tema-Q)

38% der befragten Autofahrer geben an, dass sie aufgrund von weiteren Kraftstoffpreiserhöhungen ihr Fahrzeug häufiger stehen lassen würden. Weitere 13% würden zwar gerne auf das Auto verzichten, haben allerdings keine echte Alternative zum PKW.

Ein Grund für den geringen Einfluss der Kraftstoffpreise auf das Fahrverhalten sind sicherlich fehlende Alternativen. Immerhin 77% der befragten Autofahrer geben an, dass ein Umstieg für sie auf öffentliche Verkehrsmittel nicht in Frage kommt bzw. nicht möglich ist.

Erwartungsgemäß sind hier große Unterschiede zwischen Städten und eher ländlichen Gebieten festzustellen. In Großstädten zieht fast die Hälfte der Befragten bei einer weiteren Erhöhung der Kraftstoffpreise einen Umstieg auf öffentliche Verkehrsmittel in Betracht, während dieser Anteil in ländlichen Gebieten lediglich bei 18 % liegt. Hier ist ein Umstieg aufgrund fehlender Alternativen oft schlichtweg nicht möglich.

TEMA-Q hat eine Umfrage zum Thema Kraftstoffpreise und  alternative Verkehrsmittel durchgeführt. Befragt wurden 1400 repräsentativ ausgewählte Autofahrer und Nichtautofahrer aus dem Bundesgebiet.
Quelle: Tema-Q

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