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Studien


Krankenhäuser fragen Patienten zu selten nach ihrer Meinung

Patienten wollen im Krankenhaus nach ihrer Meinung gefragt werden (© JMG / PIXELIO) 

 Patienten wollen im Krankenhaus nach ihrer Meinung gefragt werden (© JMG / PIXELIO)

Beim Umgang mit Kritik können deutsche Krankenhäuser laut Marktforschungsergebnissen nach Meinung der Patienten noch einiges verbessern. Während eines Klinikaufenthalts wendet sich etwa jeder fünfte Patient an seinen behandelnden Arzt, weil er mit der Behandlung unzufrieden ist (18%). Wird Kritik geäußert, fühlen sich aber nur 38 Prozent der Patienten vom Krankenhaus mit ihren Anliegen ernst genommen
.

In der Studie zu "Qualität im Krankenhaus" gaben 18 Prozent der Befragten an, ihren Arzt auf Behandlungsprobleme angesprochen zu haben. Dabei äußerten Männer (21%) Kritik häufiger als Frauen (15%). Wer das Gespräch suchte, zeigte sich zu 60 Prozent unzufrieden, wie die Ärzte mit der Kritik umgingen. Bei jüngeren Patienten (40 bis 50 Jahre) waren nur 28 Prozent zufrieden, wie die Klinik auf ihre Anliegen reagierte.

Für Patienten hat der Dialog mit Klinikmitarbeitern eine große Bedeutung. Wenn sie sich gut informiert fühlen, empfehlen sie ein Krankenhaus besonders häufig weiter. 73 Prozent sagen, dass die "umfassende Information über die Behandlung" für ihre Weiterempfehlung "sehr wichtig" sei. Damit spielt das Thema Information eine fast ebenso wichtige Rolle wie die "gute Ausbildung" der Ärzte und Pflegekräfte (75% der Nennungen).

Ob ein Patient langfristig beschwerdefrei bleibt, entscheidet sich erst im Alltag zu Hause. Bei nur 22 Prozent der Befragten meldete sich die Klinik nach der Entlassung und fragte erneut nach dem Gesundheitszustand. Dabei sehen drei Viertel der Patienten (76%) die nachhaltige Beschwerdefreiheit als wichtigen Prüfstein für eine erfolgreiche Behandlung.

Für 72 Prozent der Patienten ist es "sehr wichtig", dass ihr Krankenhaus über "eingehende Erfahrung" mit ihrer Erkrankung verfügt. "Freundliche Zimmer" (25%) oder "moderne Medizintechnik" (47%) werden seltener genannt. Damit spielen Qualitätsaspekte bei der Klinikwahl für drei Viertel der Befragten eine große Rolle. Über die Qualität einer Klinik informieren sich Patienten bei ihrem Arzt (76%), in persönlichen Gesprächen (66%) und verstärkt im Internet (54%). Transparenz bieten hierbei etwa Klinikbewertungsportale sowie gesetzliche Qualitätsberichte.

Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle repräsentative forsa-Umfrage im Auftrag der Schön Klinik. Für die Studie wurden 500 Deutsche zwischen 40 und 70 Jahren befragt, die in den letzten fünf Jahren in einem Krankenhaus behandelt wurden.
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