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Studien


Krankenkassen - weitere Fusionen?

© Karin Jung / PIXELIO 

 © Karin Jung / PIXELIO

Meldungen um weitere Zusammenschlüsse von gesetzlichen Krankenkassen machen die Runde – und etwa jeder Dritte würde dies sogar begrüßen. Lediglich 25% aller Befragten beurteilen Fusionen und Zusammenschlüsse von gesetzlichen Krankenkassen generell kritisch, 40% werten diese neutral.

 
Demnach sehen darin vor allem die befragten Männer Vorteile. 43% aller Männer und 28% aller Frauen werten Zusammenschlüsse und Fusionen von Krankenkassen grundsätzlich positiv. Zudem finden sich unter den Befürwortern vor allem die Älteren. 40% aller über 50-Jährigen würden Zusammenschlüsse und Fusionen positiv beurteilen. Zu den Kritikern gehört in erster Linie die Altersgruppe der 40 bis 49-Jährigen.


Aus den Reihen der Befürworter hört man am häufigsten, dass entsprechende Fusionen die Verhandlungsposition gegenüber Politik und Industrie verbessern würde. Ebenfalls relevant ist die dadurch mögliche Verschlankung des Verwaltungsapparates und die Sicherung der Zukunft der gesetzlichen Krankenkassen.

Die Kritiker fürchten in erster Linie um die regionale oder berufsgruppenbezogene Spezialisierung der Krankenkassen. Fast gleichauf rangiert die Sorge um die Wahlfreiheit der Versicherten und eine damit einhergehende Qualitätsabnahme. Ein weiteres Anwachsen des bürokratischen Apparates sehen ebenfalls viele als potentielle Nebenwirkung.
 
Dies zeigen die Ergebnisse einer aktuellen Umfrage zum Thema „Fusionen von Krankenkassen" des Marktforschungs- und Beratungsinstituts YouGovPsychonomics. Hierfür wurden im Februar 2011 zirka 1000 Bundesbürger ab 18 Jahren repräsentativ befragt.

Nähere Informationen zu YouGovPsychonomics finden Sie auch online im p&a Handbuch der Marktforschung. 

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