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Studien


Krise für Experten überwunden

© Oliver Haja / PIXELIO 

 © Oliver Haja / PIXELIO

38 Prozent der Experten für Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT) sowie für Medien sind überzeugt, dass Deutschland die Wirtschaftskrise bereits überwunden hat. Weitere 20 Prozent glauben, dass dies spätestens im kommenden Jahr der Fall sein wird.

Die Befragung von 880 Experten aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft wurde im Rahmen des Langzeit-Projekts „Zukunft und Zukunftsfähigkeit der Informations- und Kommunikationstechnologien und Medien“ durchgeführt. Die Experten zeigen sich damit deutlich optimistischer als noch vor zwölf Monaten. Damals hielten lediglich 15 Prozent der Experten eine Überwindung der Wirtschaftskrise in Deutschland im Jahr 2010 für möglich.

Übereinstimmend mit diesen Ergebnissen sind 71 Prozent der Experten für den deutschen Markt der Überzeugung, dass sich die wirtschaftliche Situation hier in den kommenden zwölf Monaten weiter verbessern wird – nur fünf Prozent rechnen mit einer Verschlechterung – im Jahr zuvor waren dies noch 36 Prozent. Anders die Einschätzung der Experten für andere EU-Mitgliedsstaaten. Waren deren Einschätzungen im vergangenen Jahr noch ähnlich denen der Deutschland-Experten, sehen sie die Zukunft heute weniger optimistisch: Lediglich 23 Prozent halten die Krise in ihrem jeweiligen EU-Mitgliedsland bereits für überwunden und nur 47 Prozent erwarten in den nächsten zwölf Monaten eine Verbesserung.

Ein weiteres Indiz für das insgesamt optimistischere Bild der deutschen Wirtschaft ist das gestiegene Selbstbewusstsein der Branchen-Experten: Im Vergleich zu Europa zeigen die Deutschland-Experten sehr großes Vertrauen in die eigene Leistungsfähigkeit: 76 Prozent der Befragten und damit 28 Prozent mehr als noch im Vorjahr sind der Meinung, dass sich die wirtschaftliche Situation in Deutschland besser entwickeln wird als im restlichen Europa. Nur zwei Prozent rechnen im Vergleich zu Europa mit einer schlechteren wirtschaftlichen Entwicklung in der Bundesrepublik. Die Europa-Experten haben dagegen weniger Vertrauen in die wirtschaftliche Weiterentwicklung in den europäischen Ländern. Zwar rechnen auch hier 39 Prozent (2009: 35 Prozent) der Experten mit einer besseren wirtschaftlichen Entwicklung ihres Landes im Vergleich zu Europa, jedoch gehen immerhin 20 Prozent von einer schlechteren Entwicklung aus.

Die Studie „Offen für die Zukunft – Offen in die Zukunft“ wurde im Rahmen des Langzeitprojekts „Zukunft und Zukunftsfähigkeit der IKT und Medien“ gemeinsam von den Herausgebern Münchner Kreis, EICT, Deutsche Telekom, TNS Infratest, Siemens, Vodafone, SAP, Telefónica o2, ZDF sowie den Förderern Focus, VDE, Sony, Deutsche Bank, Opera und Daimler durchgeführt. Basierend auf einer qualitativen sowie einer quantitativen Expertenbefragung gibt die Studie in diesem Jahr konkrete Handlungsempfehlungen für den Weg in die Zukunft der IKT und Medien.
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