ANZEIGE
Folgen Sie uns:
planung & analyse GmbH auf facebook.de planung & analyse auf twitter.de planung & analyse GmbH auf google+ planung & analyse GmbH auf xing

Studien


Lebensmittel: Mehr Infos auf der Verpackung erwünscht

Sorgenfaktoren beim Lebensmitteleinkauf (Quelle: Foodwatch) 

 Sorgenfaktoren beim Lebensmitteleinkauf (Quelle: Foodwatch)

74 Prozent der Befragten im foodwatch-Verbraucherreport 2014 halten es für schwierig, die Qualität von Lebensmitteln anhand der Angaben auf der Verpackung richtig zu beurteilen. 69 Prozent wünschen sich „mehr Informationen“ über die Produkte direkt auf den Etiketten. Rund neun von zehn Bundesbürgern halten beispielsweise eine Angabe zur Herkunft der wichtigsten Zutaten für wichtig - eine solche Kennzeichnung fehlt bislang auf den meisten Lebensmitteln, da sie nicht verpflichtend vorgeschrieben ist.
 
Außerdem machen sich 68 Prozent der Befragten manchmal bis häufig Sorgen , dass wichtige Angaben zu den Inhaltsstoffen nicht oder nur versteckt auf der Packung stehen. Die Sorge, „dass ein Lebensmittel nicht so gesund ist, wie es die Verpackung verspricht“, haben ebenfalls zwei Drittel (67 Prozent) zumindest „manchmal“; „dass in einem Produkt nicht drin ist, was drauf steht"“61 Prozent der Befragten.
 
Ärger über die Verpackung (Quelle: Foodwatch) 

 Ärger über die Verpackung (Quelle: Foodwatch)

Hinzu kommt, dass zwei Drittel der Bundesbürger sich schon mal über eine zu kleine Schrift auf Verpackungen geärgert haben. In der Altersgruppe der Über-60-Jährigen sind es 87 Prozent, aber auch bei den 14-29-Jährigen bereits bemerkenswerte 31 Prozent.
 
Wenn es um zuverlässige Informationen über Qualität und Beschaffenheit von Lebensmitteln geht, vertrauen nur 36 Prozent der Befragten den Herstellern, 39 Prozent den Supermärkten. Die höchsten Vertrauenswerte erzielen Behörden wie Lebensmittelkontrollämter (76 Prozent) vor Verbraucherorganisationen, Verwandten/Bekannten sowie Test- und Prüforganisationen (alle mehr als 70 Prozent).
 
Wunsch nach mehr Information: Angaben über alle verwendeten Zutaten finden 89 Prozent der Befragten "eher wichtig" oder "sehr wichtig". Auch Informationen zur Herkunft (88 Prozent), Hinweise auf in der Herstellung eingesetzte Tierbestandteile (78) und Agrargentechnik in der Produktion (76) werden als wichtig angesehen - eine grundsätzliche Kennzeichnungspflicht besteht für diese Punkte nicht.
 
62 Prozent sind dafür auf Zusatzstoffe vorsorglich zu verzichten, wenn diese gesundheitlich umstritten sind - selbst wenn bislang  kein eindeutiger Beweis für ein gesundheitliches Risiko erbracht ist.
 
Wenn Fruchtaromen zum Beispiel aus Baumwurzeln oder mit Hilfe von Pilzkulturen im Labor gewonnen werden, dürfen sie als "natürliches Aroma" deklariert werden. 69 Prozent der Verbraucher sind damit einverstanden, dass der Gesetzgeber eine solche Kennzeichnung erlaubt.
 
Drei Viertel der Befragten hat sich schon einmal darüber geärgert, dass in einer Packung weniger Inhalt steckte, als sie aufgrund von Größe und Gestaltung der Verpackung vermutet haben.
 
Im Auftrag von foodwatch hatte TNS Emnid am 29. und 30. August 1.005 Bundesbürger bevölkerungsrepräsentativ befragt.
Nähere Informationen zu TNS finden Sie online im p&a Handbuch der Marktforschung. Firmenprofil >>

Facebook Twitter Google LinkedIn Xing RSS Email