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Studien


Lebensmittel werden lieber offline gekauft

Online-Lebensmittel: Kauf und Kaufinteresse (Quelle: Fittkau & Maaß Consulting) 

 Online-Lebensmittel: Kauf und Kaufinteresse (Quelle: Fittkau & Maaß Consulting)

Beim Einkauf von Lebensmitteln des täglichen Bedarfs halten sich die Online-Nutzer noch immer zurück: So haben bis dato lediglich knapp 6 Prozent der deutschen Internet-Nutzer schon einmal frische Lebensmittel (z. B. Obst, Gemüse, Milch, Fleisch oder Eier) online eingekauft.

Weitere 15 Prozent haben diese Produkte bislang zwar noch nicht im Internet bestellt, sind aber grundsätzlich daran interessiert. Ein ähnliches Bild zeigt sich bei den weiteren untersuchten Lebensmittel-Produktgruppen des täglichen Bedarfs, so z. B. bei Tiefkühl- und Bioprodukten sowie bei Reis, Nudeln, Mehl u. ä. Das Potential ist somit überschaubar: Nur ungefähr jeder vierte befragte deutsche Internet-Nutzern ist bereit, seine Supermarkt-Einkäufe in das Internet zu verlagern oder hat dies bereits getan.

Ein deutlich höheres Niveau zeigt sich hingegen im Bereich der Genussmittel und Lebensmittel-Spezialitäten. 26 Prozent der Internet-Nutzer haben Kaffee und Tee bereits eingekauft, weitere 20 Prozent äußern Interesse daran. Auch alkoholische Getränke (Wein und Spirituosen), Süßwaren und Gewürze werden deutlich häufiger im Internet bestellt als Lebensmittel des täglichen Bedarfs. Der Kreis der Kunden und potentiellen Kunden liegt bei diesen Warengruppen bis zu 20 Prozentpunkte höher.

 Einkauf von Produkten, die auf der Website vorgestellt wurden (Quelle: Fittkau & Maaß Consulting) 

  Einkauf von Produkten, die auf der Website vorgestellt wurden (Quelle: Fittkau & Maaß Consulting)

Im Durchschnitt geben die Besucher von knapp jeder zweiten Food-Website (48 Prozent) an, dass sie schon einmal ein Lebensmittelprodukt gekauft haben, das sie zuvor auf der Website kennengelernt hatten. Überdurchschnittlich schneiden dabei knorr.de von Unilever, for-me-online.de von Procter & Gamble und maggi.de von Nestlé ab: Bei diesen Websites liegen die Anteile der Nutzer, deren Website-Besuche bereits zu Produktkäufen führten, zwischen 57 Prozent und 67 Prozent.

Der W3B-Report "Lebensmittel im Internet" von Fittkau & Maaß Consulting untersucht das Thema Lebensmittel aus der Nutzerperspektive und zeigt dabei Potentiale und Grenzen auf.
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