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Studien


Lebensmittelbranche unter Druck

© Peter von Bechen / PIXELIO 

 © Peter von Bechen / PIXELIO

Der aktuelle Lebensmittelskandal wird vielleicht doch nicht so spurlos an der Lebensmittelbranche vorbeigehen wie erhofft. Denn die Sorge um die Qualität der Lebensmittel wächst: Nicht einmal mehr ein Drittel der Befragten erklären, sie hätten keine Bedenken beim täglichen Einkauf. Demgegenüber haben 42% nun deutlich weniger Vertrauen in die Qualität von Eiern. Auch bei Hühner- und Schweinefleisch gibt es Vorbehalte in der Bevölkerung (37 bzw. 35%).
 
Des Weiteren geben 44% der Befragten an, ihr Kaufverhalten habe sich aufgrund der jüngsten Ereignisse geändert. Unter den Frauen sind es mit 51% sogar mehr als die Hälfte, die beim Einkauf jetzt noch genauer hinschauen.
 
Von der Entwicklung profitieren könnte die Bio-Branche. Denn 13% der Befragten erklären, sie wollten in Zukunft nur noch Bio-Lebensmittel einkaufen. Zudem meinen 62% der Befragten, als Konsequenz aus den Vorfällen müssten die Verbraucher bereit sein, für hochwertige Lebensmittel mehr zu bezahlen.


Auch die Krisenkommunikation trägt zur Unzufriedenheit der Verbraucher bei: Weniger als ein Viertel der Befragten sehen sich von der Verbraucherministerin Aigner ausreichend informiert, die Landespolitiker schneidn mit 21% noch schlechter ab. Anders ist das Bild der Medien, die mit 83% Zustimmung einen Spitzenwert erzielen. Auch die Verbraucherschutzorganisationen erhalten von 44% eine positive Wertung. Stark verbesserungswürdig ist nach Ansicht der Befragten jedoch die Kommunikation von Einzelhandel und Erzeugern. Hier fühlen sich nur rund 15% ausreichend informiert.

Das ist das Ergebnis einer aktuellen Umfrage vom 13. Januar 2011, die TNS Emnid im Auftrag der Kommunikationsberatung Ketchum Pleon durchgeführt hat, dabei wurden 1.002 Konsumenten befragt.


Nähere Informationen zu TNS finden Sie auch online im p&a Handbuch der Marktforschung. 
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