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Studien


Lieber Beamter als Pfarrer

© Rainer Sturm / PIXELIO 

 © Rainer Sturm / PIXELIO

21,3% der befragten Arbeitnehmer in Deutschland können sich grundsätzlich vorstellen als Beamte zu arbeiten - 17,9% dagegen als Künstler. Ähnlich viele können sich für den eigenen Job in das Berufsbild von Polizisten und Rechtsanwälten hineindenken. Bei der Feuerwehr, ein Beruf, der in der Bevölkerung ähnlich wie der Job als Ordnungshüter sehr hohes Ansehen genießt, sehen sich nur gut acht von 100 Befragten (8,5%).
 
Am wenigsten attraktiv sind für die meisten Beschäftigungen im Transportbereich (LKW-Fahrer 6,3%, Taxifahrer 5,9% und Busfahrer 4%) und – auf der Rangliste ganz hinten – die Tätigkeit als Pfarrer oder Priester (3,4%).
 
Die meisten Befragungsteilnehmerinnen sehen sich als Tierärztinnen (23,9%), Künstlerinnen (20,8%) und Human-Medizinerinnen (20,4%) – weniger denkbar erscheinen dagegen Tätigkeiten als LKW- oder Busfahrerin (1,8% bzw. 1,4%). Anders das Bild bei den Männern: Hier scheint für ein Viertel die Beschäftigung als Beamter (25,5%) oder im handwerklichen Bereich (24,3%) am denkbarsten, gefolgt vom Job bei der Polizei (22,4%). Schlecht vorstellbar ist Beruf des Geistlichen (4,7%) oder Kellner (5,3%). Ein weiteres „No-Go“ bei den Männern ist eine Tätigkeit, die wiederum für mehr als ein Fünftel der Frauen (21,8%) absolut im Bereich des Möglichen für den eigenen Broterwerb liegt – nur 5,5% der Befragten männlichen Geschlechts sehen sich als Krankenpfleger. Dies hängt auch mit den Einkommensmöglichkeiten im Pflegebereich zu tun: Nach Ansicht der Befragten gehört dieser extrem anstrengende Job zu den fünf am schlechtesten bezahlten Tätigkeiten.
 
Der Beruf, in dem man nach Ansicht der in dieser Studie Befragten besonders gut verdienen kann, ist der des Rechtsanwalts. Über zwei Drittel aller Befragten nennen diese Tätigkeit als einen Job mit sehr guten Einkommensmöglichkeiten (64,6%), bei den 14-19jährigen meinen das sogar 71,4%. Dies ist vielleicht eine Erklärung, dass sich in dieser Altersgruppe die meisten Befragten vorstellen können, selbst als Rechtsanwälte zu arbeiten (30,6%). Bei den Befragten jenseits der 40 ist es dagegen das Handwerk, in das sich die meisten Befragten hineinversetzen können (zwischen 21,7% bei den 50-59jährigen und 25,3% bei den 60-65jährigen).
 
Marketagent.com hat im Rahmen einer repräsentativen Studie 1.000 Mitglieder seines Online Access Panels in Deutschland zwischen 14 und 65 Jahren befragt, in welchen Berufen man sich grundsätzlich vorstellen könne, selbst zu arbeiten.
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