ANZEIGE
Folgen Sie uns:
planung & analyse GmbH auf facebook.de planung & analyse auf twitter.de planung & analyse GmbH auf google+ planung & analyse GmbH auf xing

Studien


Lieber ein neues oder ein gebrauchtes Auto?

© S. Hofschlaeger  / pixelio.de 

 © S. Hofschlaeger / pixelio.de

Die Deutschen geben nur für Wohnen mehr Geld aus als für Mobilität. Dennoch liegen sie bei der in den nächsten ein bis zwei Jahren geplanten PKW-Anschaffung im hinteren Mittelfeld: Während 36 Prozent der Schweden und 29 Prozent der Amerikaner angeben, dass sie innerhalb der nächsten zwei Jahre einen Autokauf planen, sind es in Deutschland nur 14 Prozent. Das Schlusslicht im Hinblick auf die Anschaffungsplanung bilden gegenwärtig die beiden EU-Länder Polen und Spanien: Nur jeder zehnte Verbraucher kann oder will sich demnächst einen Neu- oder Gebrauchtwagen kaufen.
 
In fast allen der 14 untersuchten Länder sind Neuwagen beliebter als Gebrauchte. Lediglich in Frankreich und Polen ist es umgekehrt – hier kommen auf einen geplanten Neuwagen fast zwei Gebrauchtwagenkäufe. Vor drei Jahren tendierten die Deutschen eher noch zur Anschaffung eines gebrauchten Autos: 11 Prozent gaben im Jahr 2010 an, dass sie vorhaben, sich in den nächsten ein bis zwei Jahren ein gebrauchten Wagen zu kaufen, einen Neuwagen planten damals nur knapp 7 Prozent. Heute ist das Verhältnis von geplanten Neuwagen- und Gebrauchtwagen-käufen in etwa ausgewogen (neu: 8 Prozent, gebraucht: 7 Prozent).
 
Hinsichtlich der Wahl des Antriebs hat sich bei der Planung des Neuwagenkauf in den letzten drei Jahren wenig geändert: Nach wie vor belegen Benzin- und Dieselmotoren Platz eins und zwei mit jeweils 3 Prozent. Fahrzeuge mit Elektromotor oder Hybridantrieb scheinen – vermutlich aufgrund zunehmender Angebote auf dem Markt - für die Autokäufer - etwas attraktiver zu werden (1,2 Prozent).  Insbesondere die einkommensstarke Gruppe der 40- bis 49-jährigen ziehen die neuen Antriebsformen in Betracht: mit 3,1 Prozent planen fast ebenso viele ein Fahrzeug mit Elektro-/Hybridantrieb zu kaufen wie mit Benzinmotor (3,8 Prozent).
 
Diese Ergebnisse sind ein Auszug aus der GfK-Studie „Pkw-Anschaffung 2013“ und basieren auf rund 15.600 Verbraucherinterviews, die im Auftrag des GfK Vereins im Frühjahr 2013 in Deutschland, Italien, Frankreich, Polen, Österreich, Großbritannien, Belgien, Russland, Spanien, den Niederlanden, Schweden, der Schweiz, Türkei und in USA durchgeführt wurden.
Nähere Informationen zum GfK-Verein finden Sie online im p&a Handbuch der Marktforschung. Firmenprofil >>
Quelle: GfK Verein

Facebook Twitter Google LinkedIn Xing RSS Email