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Studien


Lineares Fernsehen dominiert auch bei Nutzern moderner Fernseher

© Thorsten Freyer  / pixelio.de 

 © Thorsten Freyer / pixelio.de

Auch Smart-TV-Early Adopter stöbern beim Fernsehen im Alltag in der Regel zunächst durch das laufende Programm. Läuft nichts Interessantes im Fernsehen, schalten die User routiniert auf Video on Demand um. Im Alltag der beobachteten Nutzer wurden vor allem Bewegtbild-Apps der Online-Videotheken wie Maxdome oder Lovefilm und Videoplattformen wie YouTube regelmäßig genutzt. Die Studienteilnehmer zeigten ein oft gutes Verständnis für den Video-on-Demand-Markt und wussten, über welche Kanäle sie sich gewünschte Inhalte wie Serien und Blockbuster beschaffen konnten.

Jenseits dieser Dienste nahm das Interesse der User an Smart-TV-Apps aber stark ab. Keiner der Studienteilnehmer gab an, Apps wie Facebook, Twitter oder Wetter auf dem großen Bildschirm zu nutzen. Gleiches gilt für den offenen Browser auf den TV-Geräten. Die Vorstellung, herkömmliche Websites auf dem Fernseher aufzurufen, erschien den Studienteilnehmern geradezu absurd. Angeführte Gründe: Schlechte Lesbarkeit, schwierige Navigation über die Fernbedienung, behäbige Reaktionszeiten und stets die als Alternative verfügbaren Tablets oder Rechner geben solchen Anwendungen keine Chance.

Klare Aufgabenteilung zwischen großem und kleinem Bildschirm im Wohnzimmer

Großer Bildschirm Kleiner Bildschirm
  • Linear fernsehen, zappen
  • EPG für schnelle Information während des TV-Konsums
  • Bewegtbild-Anwendungen (Video on Demand, Videoportale, seltener Mediatheken)
  • Musikdienste
  • AV-Ausgabe für verbundene Geräte wie Laptops oder Tablets

  • VoD-Filme recherchieren und auswählen
  • Ausführlichere Recherchen zum Fernsehprogramm
  • Recherchieren von Informationen, ggf. begleitend zum auf dem großen Bildschirm laufenden Programm, im Web browsen
  • Textlastige Nachrichten
  • Nutzung von Apps
  • Verwaltung eigener Medieninhalte
  • Social Media


Das Forschungsunternehmen für interaktive Medien Facit Digital hat im Auftrag der Medienanstalten eine ethnografische Studie mit 25 Nutzern internetfähiger TV- und/oder Peripheriegeräte im Alter von 18 bis 75 Jahren im September 2013 durchgeführt.

Nähere Informationen zur facit gruppe finden Sie online im p&a Handbuch der Marktforschung. Firmenprofil >>

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