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Studien


Markenhersteller setzen auf Zalando und Co.

Der Online-Handel in der Modebranche gewinnt weiter an Bedeutung. In der Vertriebsstrategie der Modehersteller werden Online-Shops wie Zalando, die verschiedene Marken im Portfolio haben, immer wichtiger. 87 Prozent der Unternehmen arbeiten einer Marktforschungsstudie zufolge bereits mit Online-Retailern zusammen. Das sind 22 Prozent mehr als 2010. werden 2014 voraussichtlich 95 Prozent der Unternehmen mit Zalando, Amazon und Co kooperieren. Das heißt: In zwei Jahren arbeiten fast alle Hersteller mit Online-Retailern zusammen.
 
Bei der Bekanntheit liegt der erst 2009 gestartete Online-Modeshop Zalando klar vorn: 78 Prozent der Marken haben sich die Berliner Plattform schon einmal näher angesehen. Knapp dahinter folgt der E-Commerce-Gigant Amazon mit 75 Prozent vor Breuninger, Ebay, Engelhorn, Conley’s und Otto.
 
Neben der Bedeutung von Multilabel-Online-Shops zeigt die Studie auch den Stellenwert von eigenen Online-Shops auf. Derzeit betreiben 56 Prozent der Befragten einen Web-Store. In den kommenden zwei Jahren wird sich dieser Kreis deutlich ausweiten, da fast drei von vier Entscheidern der Auffassung sind, ein eigener Online-Shop sei heutzutage für Modemarken unverzichtbar.
 
Anders sieht die Entwicklung bei Online-Shopping-Clubs wie brands4friends aus: Deren Nutzung ging von 43 auf 38 Prozent zurück. Und der Anteil der Unternehmen, die ihr Shopping-Club-Geschäft künftig reduzieren wollen, hat sich von 6 auf 15 Prozent mehr als verdoppelt. „Manchen Shopping-Clubs scheint der Sinn abhanden gekommen zu sein“, sagt Ingmar Böckmann vom Bundesverbands des deutschen Versandhandels (bvh) gegenüber der „TextilWirtschaft“. Schnäppchen könnten auch Online-Shops anbieten.
 
Die zunehmende Bedeutung des Internets beim Kauf von Mode schlägt sich deutlich auf den Umsatz nieder: Laut Studie erwarten die Hersteller, dass sich der Anteil des Online-Geschäfts an den Gesamtumsätzen weiter deutlich erhöht – von derzeit 7 auf 11 Prozent in zwei Jahren.
Für die Image-Analyse „Online-Retail 2012“ hat die „TextilWirtschaft“ (wie planung & analyse aus dem Deutschen Fachverlag) 308 Top-Entscheider aus der Modeindustrie zwischen dem 8. Dezember 2011 und dem 2. Januar 2012 online befragt. Ausgewertet wurden die Daten von IMA Media-Service Institut für Markt- & Mediaanalysen.
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