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Studien


Maximale Smartphone-Abdeckung erreicht?

Bereits mehr als die Hälfte der Mobiltelefone werden in Deutschland online verkauft  (Quelle: Deloitte) 

 Bereits mehr als die Hälfte der Mobiltelefone werden in Deutschland online verkauft (Quelle: Deloitte)

Obwohl sich die Verbreitung vernetzter Endgeräte in Deutschland fortsetzt, scheinen Wachstumsgrenzen in Sicht. So planen verglichen zum Vorjahr deutlich weniger Verbraucher die Anschaffung eines Smartphones – die Interessentenzahl hat sich über alle Altersgruppen um etwa zwei Drittel reduziert. Die Absatzpotenziale werden sich auf den Geräteersatz durch leistungsfähigere Endgeräte reduzieren. Etwas besser sieht es bei den unter älteren Nutzern beliebten Tablets aus. Insgesamt bietet diese Zielgruppe die besten Absatzchancen. Keine Rolle spielen bislang sogenannte Wearables und die zwischen Smartphones und Tablets angesiedelten Phablets.

Der Verkauf von Smartphone, Tablet & Co. konzentriert sich zunehmend auf den Online-Handel. Heute geht bereits über die Hälfte der Geräte über die virtuelle Ladentheke. Dabei nehmen die großen Internethändler den Mobilfunkanbietern Marktanteile ab. Im stationären Handel stehen die Shops der Netzbetreiber oben in der Käufergunst, hier erhoffen sich weniger technikaffine Kunden eine individuelle Beratung.

Die Netzbetreiber erhoffen sich durch spezielle Angebot-Bundles zusätzliche Einnahmequellen: Doch bislang vergebens, knapp 60 Prozent ihrer Kunden sind hieran nicht interessiert. Das Interesse wächst nur, wenn es um die Einrichtung zusätzlicher WiFi-Hotspots geht. Sollen Bundles insgesamt besser ankommen, müssen Anbieter vor allem auf den Kostenspareffekt setzen.

Die Mobilfunknutzung unterscheidet sich stark nach Altersgruppen, gerade junge Konsumenten schauen regelmäßig auf ihr Telefon (Quelle: Deloitte) 

 Die Mobilfunknutzung unterscheidet sich stark nach Altersgruppen, gerade junge Konsumenten schauen regelmäßig auf ihr Telefon (Quelle: Deloitte)

Mobile Instant Messaging entwickelt sich zum beliebten Kommunikationskanal, insbesondere wegen der Zusatzfunktionen wie dem Versenden von Fotos und Videos oder der Möglichkeit von Gruppenchats. Die gute, alte SMS abzuschreiben, wäre jedoch verfrüht: Deren Nutzung bleibt ebenfalls konstant hoch.

Zur Unterhaltung werden Smartphones am häufigsten für Games und zum Hören von lokal gespeicherter Musik genutzt. Neue, vielversprechende Anwendungen sind nicht in Sicht. Bevorzugt je etwa ein Drittel der Befragten die genannten Funktionen, so liegt der Anteil derer, die bereits Musik-Streaming betreiben, bei gerade einmal 9 Prozent. Hier zeigt sich in den verschiedenen Altersgruppen allerdings ein durchaus uneinheitliches Bild: Während 17 Prozent der 18- bis 24-Jährigen Musik-Streaming nutzen, tun dies nur 4 bis 6 Prozent der 35- bis über 65-Jährigen.Wenig Anklang finden zudem die mobilen Bezahldienste, während mobile Werbung an Akzeptanz gewinnt.

Für den Deloitte Global Mobile Consumer Survey 2014 wurde eine internationale Online-Befragung von 45.000 Mobilfunknutzern in 22 Ländern durchgeführt. So wurden im Juni 2014 in Deutschland 2.000 Personen zwischen 18 und 75 Jahren befragt.
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