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Studien


Medienrummel in Grenzen halten

© Rainer Sturm / PIXELIO 

 © Rainer Sturm / PIXELIO

Für 64% der Bundesbürger geht der Medienrummel um Promi-Affären und öffentliche Schauprozesse wie im Falle Kachelmann, Berlusconi oder Dominique Strauss-Kahn teilweise zu weit. Fast jeder fünfte Deutsche (19%) findet, solche Dinge sollten in der Öffentlichkeit grundsätzlich nicht ausgeschlachtet werden, 45% relativieren allerdings ihre Meinung, sobald ein übergeordnetes gesellschaftliches Interesse an der Veröffentlichung besteht.

Die Mehrheit der Deutschen findet, dass die Medien zu viel über das Privatleben von Prominenten berichten. Dabei wird unterschieden, ob es sich um Politiker, Sportler oder sonstige Berühmtheiten aus Wirtschaft oder Kultur handelt. So sind 49% der Befragten der Meinung, es werde zu viel über Politiker berichtet, 35% finden das Maß gerade richtig und 10% würden gern noch mehr erfahren. In den USA meinen 46%, es gebe eine zu große Öffentlichkeit, 28% finden die Berichterstattung gerade richtig und für 20% kann es gar nicht detailliert genug sein.

40% der Deutschen finden den Persönlichkeitsschutz und das Recht auf eigene Privatsphäre ausreichend und sehen keinen Nachbesserungsbedarf. Jeder Fünfte (20%) findet die Regelungen hingegen nicht ausreichend, für 28% gehen sie sogar zu weit.

Soweit eine Umfrage des Marktforschungsunternehmens Harris Interactive und der Financial Times. Befragt wurden jeweils rund 1.000 Bürger der fünf großen europäischen Länder Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Italien, Spanien und den USA.
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