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Studien


Mehr Qualität bei Navis und Autoradios gefragt

© Betty / PIXELIO 

 © Betty / PIXELIO

Die deutschen Autofahrer rüsten auf – jedenfalls was die Ausstattung ihrer Autos mit Radios und Navigationsgeräten betrifft. Gefragt sind zunehmend Geräte, die die Musik direkt von USB-Sticks oder MP3-Playern abspielen. Bei Navigationsgeräten liegen Produkte im Trend, die über Internetanschluss verfügen sowie Straßen, Landschaften und Sehenswürdigkeiten grafisch aufbereitet darstellen.

Der Markt für Autoradios steht vor einem Technologiewechsel – das Ende für die CD im Auto scheint gekommen. Mittlerweile geht der Trend zu Produkten, die Musik direkt von USB-Sticks und SD-Karten abspielen können. In Summe geht der Markt für Autoradios in Deutschland zurück – im Jahr 2010 werden etwa 11 Prozent weniger Autoradios verkauft als im Vorjahr. Der Erlös verringert sich pro Gerät um 5 Prozent auf 101 Euro. Bezüglich des Rundfunkempfangs im Auto könnte der klassische UKW-Empfang mittelfristig durch DAB-Übertragung sowie Internetradio ersetzt, zumindest aber ergänzt werden.

Im Gesamtmarkt In Car Multimedia entwickelt sich die Nachfrage zu Beginn des Jahres 2011 mit einem Rückgang von 10 Prozent deutlich weniger negativ als im Vorjahreszeitraum (2010: -20 Prozent im Vergleich zu 2009). Besonders positiv zeigt sich die Nische der Multimedia-Monitore, die fest in das Auto eingebaut werden. Spezielle Navigationsgeräte im Doppel-DIN-Format wachsen um 4 Prozent.

Eine vergleichbare Entwicklung zeichnet sich bei tragbaren Navigationsgeräten (PND) ab. Geräte, die unterwegs aktuelle Informationen wie Verkehrs-, Flug- und Wetterdaten liefern oder die über die Google-Suchfunktion verfügen, legen um 70 Prozent zu. Der Anteil dieser so genannten connected PND wächst damit von 5 auf 10 Prozent am gesamten Umsatz mit portablen Navigationsgeräten.

Ebenfalls zunehmender Beliebtheit erfreuen sich grafische Navigationsunterstützung mit fotorealistischen Abbildungen von Autobahnkreuzen, Sehenswürdigkeiten, Landschaften oder Städten. Dementsprechend werden die Gerätebildschirme größer – vor allem der Anteil mit einem Display von 5 Zoll steigt. Außerdem liegen Navigationsgeräte, die den persönlichen Fahrstil erkennen und neueste Routeninformationen von anderen Verkehrsteilnehmern bei der Planung berücksichtigen im Trend.

Das sind aktuelle Ergebnisse der von GfK Retail and Technology im Rahmen ihres Handelspanels in mehr als 80 Ländern weltweit erhobenen Daten. Der vorliegenden Analyse liegen Informationen zur Entwicklung des Marktes für Nachrüstprodukte für das Auto in Deutschland von Januar 2010 bis Februar 2011 zu Grunde.

Nähere Informationen zur GfK Gruppe finden Sie auch online im p&a Handbuch der Marktforschung.
Quelle: GfK

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