Studien
23. August 2010
Meistens "Mama" und ganz selten Mummel
Knapp jedes zweite Kind spricht seine Mutter mit „Mama“ an, jedes vierte mit „Mutti“ und jedes zehnte sagt zu ihr einfach das, was sie ist: „Mutter“. Nur eine kleine Minderheit weicht von den gängigen Anreden ab und verwendet teilweise Eigenkreationen wie Mummel, Muppi oder Muh.Analog dazu werden die Männer von ihrem Nachwuchs „Papa“ (49%), „Vati“ (13%) und „Vater“ (12%) genannt. Auch hier sind individuelle Anreden wie Popsch oder Papsel die Ausnahme. Da verwundert es nicht, dass gut jeder zweite Bundesbürger für sich im Bedarfsfall die Anrede Mama bzw. Papa favorisiert.
Bei der Bezeichnung der Großeltern ist hingegen Phantasie gefragt. In der Regel hat man zwei Großelternpaare, was zweifelsohne zu Verwechslungen führen kann. Jeder Sechste lässt sich davon nicht beeinflussen und nennt trotzdem beide Großelternpaare gleich. Die meisten Bundesbürger hingegen ergänzen den jeweiligen Namen (38%), Wohnort (18%) oder Spitznamen (9%). Selten werden Sympathiewertungen (3%), Charakterzüge (2%) oder andere Eigenschaften hinzugefügt. Dabei entstehen Kreationen wie: Post-Oma (arbeitete bei der Post), Melli-Oma (hatte Katze namens Melli) und Strick-Oma.
Das Markt- und Trendforschungsinstitut EARSandEYES führte die repräsentative Befragung unter 1.096 Bundesbürger ab 18 Jahren durch.
Quelle: EARSandEYES GmbH
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