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Studien


Mindesthaltbarkeitsdatum weltweit wichtigster Hinweis auf Verpackungen

©  Maren Beßler  / pixelio.de 

 © Maren Beßler / pixelio.de

Die wichtigste Information auf Verpackungen von Lebensmitteln ist für 74 Prozent der Deutschen das Mindesthaltbarkeitsdatum – gefolgt von der der Zutatenliste auf der Packung (60 Prozent ). Außerdem findet jeder Zweite die Angabe der Region oder des Herkunftslandes auf Lebensmittel- und Getränkeverpackungen besonders wichtig, fast ebenso viele (47 Prozent) möchten nicht auf Nährwerttabellen verzichten. Weltweit ist 76 Prozent der Konsumenten in den 20 Befragungsländern die Angabe zur Mindesthaltbarkeit auf Verpackungen für unerlässlich – in der Türkei sind es sogar 90 Prozent.

Mit dem Bewusstsein über die Herkunft der Lebensmittel liegt Deutschland (50 Prozent) im weltweiten Mittel über dem Durchschnitt von 41 Prozent. Nur in Italien (56 Prozent) und Japan (58 Prozent) achten mehr Käufer auf die Herkunftsangaben auf der Verpackung. Für die Belgier (24 Prozent) und Amerikaner (28 Prozent) spielt diese Information eine untergeordnete Rolle.

In der EU ist die Angabe von Nährwerten noch freiwillig, es sei denn es wird mit ihnen geworben. Trotzdem findet man die Tabellen inzwischen auf vielen Produkten. Knapp die Hälfte der Deutschen (47 Prozent) achten beim Einkauf auf diese Angaben. In Kanada (61 Prozent), Südafrika (60 Prozent) und den USA (59 Prozent) empfinden sechs von zehn Befragten die Nährwerttabellen auf der Verpackung als besonders wichtig. Damit liegen sie über dem weltweiten Durchschnitt von 46 Prozent. In Russland (23 Prozent) und Polen (25 Prozent) hält nur je ein Viertel der Verbraucher die Nährwerte für eine wichtige Information.

Die Verbraucher beschäftigt neben der Frage, wo das Produkt herkommt, auch was alles enthalten ist. Knapp sechs von zehn Befragten (57 Prozent) weltweit achten auf die Zutatenliste. In der Türkei erachten dagegen drei Viertel die Angabe der Ingredienzien auf der Verpackung als besonders wichtig. Aber in Brasilien interessiert sich nur jeder Dritte (34 Prozent) für die Zutaten des Produkts.

Die Produktinformationen sollten aber in der jeweiligen Landesprache gedruckt sein: Jeder In Deutschland wünschen dies 52 Prozent, in Russland 61 Prozent, in Südafrika 60 Prozent, in Polen 57 Prozent und in der Türkei 57 Prozent. In Südkorea (8 Prozent), Japan (14 Prozent) und China (15 Prozent) spielt die Sprache der Angaben dagegen keine Rolle.

Diese Ergebnisse stammen aus der Ipsos Global Trends Survey, die im April 2014 abgeschlossen wurde. Über das Ipsos Online Panel wurde die Studie in 20 Ländern durchgeführt: Argentinien, Australien, Belgien, Brasilien, China, Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Indien, Italien, Japan, Kanada, Polen, Russland, Schweden, Spanien, Südafrika, Südkorea, Türkei und die Vereinigten Staaten von Amerika. Für die Studie wurde eine internationale Stichprobe von 16.039 Erwachsenen in den USA und Kanada zwischen 18 und 64 Jahren, in allen anderen Ländern zwischen 16 und 64 Jahren, gezogen.
Nähere Informationen zu Ipsos Deutschland finden Sie online im p&a Handbuch der Marktforschung. Firmenprofil >>
Quelle: Ipsos

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