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Studien


Mit Gelassenheit zur perfekten Mutter?

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Der schöne Schein trügt. Viele deutsche Mütter sind verunsichert, fühlen sich oft genug überfordert und sehen sich einem permanenten Perfektionsdruck ausgesetzt. Tief in ihnen brodeln elementare Verlustängste und eine tiefe Unzufriedenheit.
© Rainer Sturm / PIXELIO 

 © Rainer Sturm / PIXELIO

Deutsche Mütter sehen sich dem Druck ausgesetzt, als Mutter stets „funktionieren“ zu müssen und sich von ihrer inneren Zerrissenheit zwischen liebender Mutter und attraktiver bzw. erfolgreicher Frau nichts anmerken lassen zu dürfen. Zwar tragen 78 Prozent der befragten Frauen Gelassenheit als große Vision beim Thema Kinderkriegen und Kinderhaben vor sich her, doch nur 44 Prozent fühlen sich beim Thema Kinder wirklich entspannt.

 
Konkret empfinden 58 Prozent der befragten Frauen Kinder als Kostenfaktor, den man sich leisten können muss, 42 Prozent verbinden mit dem Mutterwerden sogar konkrete finanzielle Sorgen und Ängste. Andererseits empfinden die Mütter ihre Kinder als Kostbarkeit (61 Prozent), die wie eine Art Rohdiamant geschliffen werden muss. Und dazu ist ein entspannter Umgang nach Auffassung der Mütter eine wichtige Voraussetzung. Die angestrebte Entspanntheit ist für die Mütter aber enorm anstrengend. Zumal sie damit ihre Unsicherheiten und Sorgen nur oberflächlich verdecken.
 
Auch die Sorge, mit einem Kind nicht mehr Frau sondern nur noch Mutter zu sein, soll durch die ganz betonte Entspanntheit überdeckt werden. Einerseits möchten sie voll und ganz Mutter sein, andererseits aber auch als Frau keine Veränderungen zulassen und die attraktive Lebenspartnerin bleiben, die selbstständig ihren Weg geht, so als hätte sie gar kein Kind. Sie wollen sich selbst verwirklichen, aber keinesfalls zu egoistisch einer eigenen Selbstgestaltung folgen. Dass das mit dem Partner alles nicht so einfach ist, gesteht jede zweite Frau offen ein: Rund 50 Prozent geben an, dass das Kind in der Beziehung im Mittelpunkt stehe und die Partnerschaft in den Hintergrund rücke.


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