ANZEIGE
Folgen Sie uns:
planung & analyse GmbH auf facebook.de planung & analyse auf twitter.de planung & analyse GmbH auf google+ planung & analyse GmbH auf xing

Studien


Mittags in Mensa, Kantine & Co.

Quelle: GfK 

 Quelle: GfK

Wochentags fällt vor allem das Mittagessen zu Hause immer häufiger aus, die Gründe wurden in einer GfK-Umfrage untersucht.

Heute frühstücken nur noch 72 Prozent der Menschen wochentags üblicherweise zu Hause und nur noch 56 Prozent essen unter der Woche zu Hause zu Mittag. Dies sind sechs (Frühstück) beziehungsweise zwölf Prozent (Mittagessen) weniger als noch 2005.

Vor allem die Klein- und Grundschulkinder essen deutlich seltener zu Hause Mittag als vor zehn Jahren. Bei Kindern im Alter zwischen drei und fünf Jahren sind es 41 Prozent weniger, bei den Sechs- bis Neunjährigen immer noch 33 Prozent. Dies ist mit dem Ausbau der Ganztagesbetreuung in den Kindergärten sowie den Horten und offenen Ganztagesschulen zu erklären.

Wie auch 2005 essen heute die 20- bis 29-Jährigen wochentags am seltensten mittags zu Hause. Während vor zehn Jahren die 30- bis 49-Jährigen deutlich häufiger zu Hause zu Mittag aßen, findet ihr Mittagessen inzwischen ähnlich oft außer Haus statt wie das der jungen Erwachsenen. Gründe hierfür sind die hohe Beschäftigungsrate, steigende Arbeitsmobilität und die Tatsache, dass die Geburt eines Kindes offenbar immer seltener dazu führt, dass die Erwerbstätigkeit für längere Zeit unterbrochen wird.

Die Generation der Erwerbstätigen isst ebenfalls zunehmend wochentags außer Haus, nicht selten essen sie allein. Wird mit anderen gegessen, handelt es sich vornehmlich um Arbeitskollegen. Damit fehlt in immer mehr Familien ein wichtiger „Treffpunkt“, um sich über familiale Ereignisse zu unterhalten und von Erlebnissen zu erzählen. Dieser soziale Austausch beim Essen wird, sofern er überhaupt stattfindet, auf den Abend und das Wochenende verlegt.

Erst nach der Erwerbstätigkeit, mit Erreichen des Rentenalters, steigt der Anteil der Menschen, die zu Hause zu Mittag essen, stark an. Doch selbst die Rentner essen heute seltener zu Hause als vor zehn Jahren.


GfK befragte über das GfK ConsumerScan Haushaltspanel 30.000 Haushalte. Für jedes Haushaltsmitglied wurde ermittelt, ob und wo die Personen das Frühstück, Mittagessen und Abendessen üblicherweise zu sich nehmen, differenziert nach wochentags (Mo.-Fr.) und Wochenende (Sa+So.). Die gleiche Ergebung wurde 2005 und 2011 durchgeführt, daher besteht die Möglichkeit eines Vergleichs über die Zeit.
Nähere Informationen zur GfK-Gruppe finden Sie online im p&a Handbuch der Marktforschung. Firmenprofil >>

Facebook Twitter Google LinkedIn Xing RSS Email