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Studien


Mobile Banking stark im Kommen

© Postbank / Apple Inc. 

 © Postbank / Apple Inc.

Die Zahl der neuen Nutzer mobiler Bankdienstleistungen in Ländern wie China, Brasilien und Kenia hat sich in nur zwölf Monaten mehr als verdoppelt. Entscheidend für diese Entwicklung ist, dass die lokalen Banken die Einführung traditioneller Dienstleistungsmodelle übersprungen und sich direkt auf die Entwicklung ihrer mobilen Finanzdienste konzentriert haben. Mittlerweile können Mobilfunknutzer per SMS oder Smartphone-App ihr Geld verwalten – beispielsweise ihren Kontostand prüfen, Überweisungen tätigen, Rechnungen zahlen und immer öfter auch mit ihrem Handy bezahlen.

In Großbritannien stieg die Zahl der Nutzer von Mobile-Banking-Anwendungen von 10% im Jahr 2010 auf 20% im Jahr 2011, in den USA von 11% auf 22% und in Schweden sogar von 8% auf 20%.

Und dort, wo die Nutzung mobiler Finanzdienstleistungen noch nicht sehr weit verbreitet ist, besteht ein starkes Interesse an Mobile Banking: Am stärksten ausgeprägt war dieser Wunsch in den afrikanischen Ländern südlich der Sahara, in denen zwei Drittel (63%) der Mobilfunknutzer aussagten, dass sie mobile Finanzdienste nutzen wollen.

Immer mehr Menschen in den Schwellenländern nutzen die Vorteile mobiler Zahlungssysteme: Im vergangenen Jahr hat sich die Zahl der Nutzer mehr als verdoppelt und die Zahl der neuen Anwender ist mit 16% unter den Mobilfunknutzern damit bereits weitaus höher als in den etablierten Märkten.

Hingegen ist die Zahl der Nutzer mobiler Zahlungssysteme in entwickelten Märkten wie den USA, Deutschland, Singapur und Hongkong im vergangenen Jahr nur geringfügig gestiegen. In den USA stiegen die Nutzerzahlen lediglich von 6% im Jahr 2010 auf 8% der Mobilfunknutzer im Jahr 2011. In Singapur gab es im gleichen Zeitraum einen Anstieg von 10 auf 13% zu verzeichnen und in Hongkong stieg die Anwendungsrate unter den Mobilfunknutzern um nur einen Prozentpunkt von 16 auf 17%. Im Gegensatz dazu stieg die Zahl der Nutzer mobiler Zahlungssysteme in Chile von nur 1% in 2010 auf 7% in diesem Jahr und liegt somit nur 1% hinter den USA und hat Australien (6%), Frankreich (5%) und die Niederlande (5%) bereits überholt.

Die wachsende Zahl der Nutzer und die steigende Nachfrage nach mobilen Finanzdiensten in China stellen enorme Chancen und Möglichkeiten für Unternehmen dar, neue Kundenkreise zu erschließen. Die Finanzdienstleistungen, die für Chinas Mobilfunknutzer am häufigsten nachgefragt werden, sind die mobile Bezahlung von Rechnungen (25%), Geldabhebungen (15%) und der Erhalt von Lohnzahlungen (15%). In China nutzen bereits doppelt so viele Mobilfunknutzer mobile Zahlungssysteme als im globalen Durchschnitt; weniger als ein Viertel der chinesischen Konsumenten gibt an, gar kein Interesse an mobilen Zahlungssystemen zu haben.  

Die Ergebnisse der Erhebung wurden im Rahmen von TNS Mobile Life veröffentlicht, einer jährlich von TNS durchgeführten Studie, die untersucht, wie Konsumenten mobile Technologien nutzen. Dabei wurden über 34.000 Mobilnutzern zwischen 16 und 60 Jahren in über 43 Ländern (einschließlich der BRIC-Staaten, Indonesien und mehrerer wachstumsstarker afrikanischer Staaten) befragt.
Nähere Informationen zu TNS finden Sie online im p&a Handbuch der Marktforschung. Firmenprofil >>

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