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Studien


Mobile Befragungen fühlen sich kürzer an als sie sind

Mobile Befragungen fühlen sich kürzer an als sie sind (Quelle: Panelbiz) 

 Mobile Befragungen fühlen sich kürzer an als sie sind (Quelle: Panelbiz)

Im Vergleich zu Laptops und Desktop-Computern wirken sich Tablets und Smartphones nicht signifikant auf das Antwortverhalten aus. Man könnte also mobile Erhebungen eher als  „eine besondere Online-Befragung mit Touch-Funktion“ bezeichnen. Bei heiklen Fragen beispielsweise zu Sexualität und Drogenkonsum zeigt das Nutzungsszenario (privat vs. öffentlich) einen vergleichsweise geringen Einfluss, wobei  Befragungsteilnehmer ihre Sünden eher im öffentlichen Raum als zu Hause gestehen.

Die vorliegende Studie hat das Verhalten der Nutzer erhoben und auf Effekte in den Response-Daten und Antwortdaten ermittelt. Die konkreten Antworten standen dabei nicht im Mittelpunkt, sondern lediglich die Unterschiede der Antworten in Abhängigkeit der Geräte.

Mobile Geräte sind technisch vergleichsweise einfach einzubinden, erhöhen aber die Abbruchquote erheblich. So betrug die Drop-out-Quote bei Smartphone-Usern 22,7 Prozent, bei den Laptop-Usern nur 8,5 Prozent. Smartphone-Nutzung zur Marktforschung scheint also zu nerven und hebt somit die Abbrecherquote auf ein noch höheres Niveau. Mit den mobilen Geräten wurden zudem längere Antwortzeiten (Smartphone +36 Prozent; Tablet +23 Prozent) benötigt, was höhere Kosten bei der Incentivierung verursacht. Allerdings fühlen sich mobile Befragungen kürzer an als sie sind.

Soweit ein Auszug aus der mit Unterstützung der Panelbiz GmbH durchgeführten Studie von Professor Dr. Holger Lütters, Hochschule für Technik und Wirtschaft Berlin.
Nähere Informationen zu Panelbiz finden Sie online im p&a Handbuch der Marktforschung. Firmenprofil >>
Quelle: Panelbiz

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