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Studien


Mobile Gaming mit dem Tablet

© Claudia Hautumm / pixelio.de 

 © Claudia Hautumm / pixelio.de

Mobile Gaming verzeichnet in Deutschland große Zuwächse (+30 Prozent), auch im internationalen Vergleich. Die steigende Verbreitung mobiler Endgeräte, verbesserte Hardware und eine einfache Bedienung, z.B. durch Apps, sind Wachstumstreiber für den Bereich.
 
Der Internet-Zugriff über mobile Infrastrukturen steigt in Deutschland deutlich – dadurch klettert gleichzeitig auch die Nutzung mobiler Spiele nach oben. Wachstumstreiber innerhalb der Spiele-Branche sind neben Browser-Games mobile Spiele für Smartphones und Tablets. Tablets und Smartphones haben wesentliche Vorteile wie den bequemen Zugang über Apps, Touchscreen und einfache Bedienung und konkurrieren mit den herkömmlichen mobilen Spielekonsolen. 40 Prozent der Befragten geben an, dass sich der Download von Apps negativ auf den Gebrauch portabler Konsolen auswirkt – 23 Prozent verwenden keine Handheld-Konsole mehr.
 
Insgesamt betrachtet sind die USA mit 43 Prozent immer noch Spitzenreiter in der Nutzung von Mobile Games, gefolgt von Frankreich (38 Prozent) und Deutschland (32 Prozent). Der Abstand zu den USA zeigt deutlich das Potenzial des Bereiches.
 
Unterschiede gibt es auch bei der Zahlungsbereitschaft der Nutzer der verschiedenen Systeme: Android-User greifen eher zu kostenlosen Apps. Apple-Besitzer geben durchschnittlich mehr als das Vierfache (4,27 Euro) für Apps aus. 
 
Zwischen Männern und Frauen gibt es kaum Unterschiede: Die Spielerinnen liegen mit 32 Prozent um 1 Prozent vor den Männern. Nach Altersklassen betrachtet liegt die Gruppe der 14- bis 28-Jährigen deutlich vorne (58 Prozent). Dennoch werden die größten Zuwächse  bei den 46- bis 64-Jährigen verzeichnet – von 2011 bis 2012 ein Plus von 50 Prozent. Mobiles Spielen zählt bei über der Hälfte der Befragten zum Alltag – 30 Prozent davon spielen sogar fünf- bis siebenmal die Woche. Zum Vergleich: 2011 waren es sechs Prozent.
 
Soweit die Ergebnisse der Deloitte-Studie „Mobile Gaming – Smartphones und Tablets erobern die Games-Industrie“.
Quelle: Deloitte

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