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Studien


Mobiles Internet mit viel Potenzial

Nur jeder Dritte kann sich vorstellen, vollständig auf stationäres Internet zu verzichten. (Quelle: Initiative 21) 

 Nur jeder Dritte kann sich vorstellen, vollständig auf stationäres Internet zu verzichten. (Quelle: Initiative 21)

Aktuell besitzen 37 Prozent der Bevölkerung in Deutschland ein Smartphone und 13 Prozent ein Tablet, 2012 waren es noch 24 bzw. fünf Prozent. Der Anteil derjenigen, die das Internet über mobile Endgeräte nutzen, ist in Deutschland im Vergleich zum Vorjahr um 13 Prozentpunkte auf 40 Prozent gestiegen. Mehr als jeder zweite stationäre Internetnutzer (53 Prozent) geht heute bereits zusätzlich mobil ins Netz – ein Zuwachs von 18 Prozentpunkten.
 
Bei allen abgefragten Nutzungsarten ist ein Anstieg bei der mobilen Internetnutzung zu erkennen; am deutlichsten bei sozialen Netzwerken (plus fünf Prozentpunkte) sowie beim Lesen und Schreiben von E-Mails, der Suche nach Themen und Inhalten, der Nutzung von Informationsdiensten mit ortsgebundenem Bezug und Navigationsdiensten sowie dem Online-Einkauf (je plus vier Prozentpunkte). Auf datenintensive Anwendungen wie Filme und Videos ansehen (elf Prozent) oder Cloud- und Audio-Dienste (acht bzw. vier Prozent) wird bisher nur selten über mobiles Internet zugegriffen. Die Nutzer und Nutzungsplaner des mobilen Internets schätzen vor allem den permanent möglichen Zugang zu Informationen (79 Prozent), gefolgt von der Hilfe bei der Orientierung in einer fremden Umgebung und der Möglichkeit, mit Personen auch über Entfernungen in Kontakt zu bleiben (je 69 Prozent).
 
Auch ein Großteil der Offliner ist bereits von den Vorteilen überzeugt: 69 Prozent sehen, dass Informationen schneller zur Verfügung stehen bzw. die Daten aktuell sind. Nur zwölf Prozent der Offliner geben an, dass mobiles Internet gar keine Vorteile bietet. Das Image des mobilen Internets unter allen Befragten stellt sich vor diesem Hintergrund insgesamt positiv dar. Bei den Gründen für die Nichtnutzung liegt die Angabe, keinen Nutzen im mobilen Internet zu sehen, mit 64 Prozent der nicht-mobilen Internetnutzer weit vorne. 89 Prozent der Personen, die aktuell das Internet nutzen, jedoch keinen mobilen Zugang verwenden, halten ihr stationäres Internet für ausreichend. 63 Prozent der nicht-mobilen Internetnutzer haben Sicherheits- und Datenschutzbedenken, jeder Zweite dieser Gruppe (51 Prozent) hat Angst vor versteckten Kosten und Kostenfallen. Immerhin 28 Prozent halten das mobile Internet für technisch zu komplex.
 
Etwa die Hälfte der Nutzer und Nutzungsplaner des mobilen Internets ist besorgt, dass sie durch die Nutzung überall ort- bzw. verfolgbar sind. Die Befragten haben zudem eine differenzierte Einstellung bezüglich der gesellschaftlichen Auswirkungen der mobilen Internetnutzung. Einerseits sehen 56 Prozent deutlich die Vorteile für die persönliche Kontaktpflege. Andererseits gehen nur 19 Prozent der Befragten davon aus, das mobile Internet würde das gesellschaftliche Miteinander nachhaltig positiv verändern. 58 Prozent erwarten, dass die Kommunikation zwischen Menschen durch das mobile Internet oberflächlicher wird. 50 Prozent befürchten sogar, dass die persönlichen Kontakte abnehmen und die Menschen immer einsamer werden könnten.
 
Für die Studie „Mobile Internetnutzung: Entwicklungsschub für die digitale Gesellschaft!“ der Initiative D21 und Huawei Technologies hat TNS Infratest 1.005 Interviews in Deutschland durchgeführt.
Nähere Informationen zu TNS finden Sie online im p&a Handbuch der Marktforschung. Firmenprofil >>

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