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Studien


Mobiltelefon erleichtert Preisvergleich im Laden

Preisvergleich mobil und vor Ort (Quelle: GfK) 

 Preisvergleich mobil und vor Ort (Quelle: GfK)

Smartphones sind heute ein ständiger Wegbegleiter. Ob auf der Arbeit oder in der Freizeit. Ebenso schnell informiert sich der Verbraucher heute im Internet. GfK fragte in einer globalen Studie, was Mobiltelefonbesitzer regelmäßig mit ihrem Mobiltelefon tun, während sie sich in einem Geschäft aufhalten.
 
Am häufigsten vergleichen Konsumenten weltweit Preise mit Hilfe ihres Mobiltelefons (40 Prozent), fragen Freunde oder Familie um Rat (40 Prozent) und fotografieren Produkte, die sie eventuell kaufen wollen (36 Prozent). Diese Aktivitäten stehen auch bei den Deutschen auf Rang eins, zwei und drei. Die prozentuale Verteilung sieht allerdings etwas anders aus: Rund 26 Prozent vergleichen Preise mit ihrem Mobiltelefon. Ein Viertel macht Fotos vom gewünschten Produkt. Und Freunde und Familie fragen 24 Prozent um Rat, während sie sich im Geschäft befinden.
 
Im weltweiten Ländervergleich vergleichen Südkoreaner (59 Prozent), Chinesen (54 Prozent) und Türken (53 Prozent) am häufigsten Preise mit Hilfe ihres Handys. Verbraucher in der Ukraine, Südafrika und Indien tun dies am seltensten. Nur 11, 15 beziehungsweise 17 Prozent von ihnen verwenden ihr Mobiltelefon für Preisvergleiche im Geschäft.
 
Weltweit betrachtet ist das Fotografieren von Produkten ebenfalls eine gängige Praxis bei weiblichen und männlichen Konsumenten. Jeweils 36 Prozent tun das regelmäßig, während sie sich in einem Geschäft aufhalten. Auch hier hängen, was die Prozentwerte betrifft, die jungen Generationen die älteren ab. Am häufigsten nutzen 15- bis 19-Jährige (44 Prozent) sowie 20- bis 29-Jährige (43 Prozent) diese Funktion ihrer Geräte.
 
Vor allem Mexikaner und Chinesen machen regelmäßig Fotos im Geschäft von Produkten, die sie eventuell kaufen wollen. Mit jeweils 49 Prozent führen sie die Länderliste an, dicht gefolgt von der Türkei (47 Prozent). Zum Vergleich: In Indien, der Ukraine und Indonesien liegt der Prozentanteil bei 12, 13 und 16 Prozent.
 
Entscheidungen im Geschäft zu treffen, fällt oft schwer. Beratung durch das Verkaufspersonal hilft da weiter, ein gut gemeinter Rat von Freunden oder der Familie wiegt dennoch häufig mehr. Das denkt auch knapp ein Viertel der Deutschen. Sie fragen beim Kauf eines Produkts noch im Geschäft bei Freunden oder Familie um Rat. Männer legen darauf genauso viel Wert wie Frauen. Jeweils 24 Prozent gaben das in der GfK-Befragung an. Im Generationenvergleich stehen die 20 bis 29-Jährigen mit 44 Prozent auf Rang eins. Gefolgt von den 15 bis 19-Jährigen mit 38 Prozent und den 30 bis 39-Jährigen mit 25 Prozent.
 
Im direkten Ländervergleich legen besonders Mexikaner, Polen und Türken Wert auf den Rat ihrer Freunde oder der Familie. Sie nutzen ihr Mobiltelefon im Geschäft mit 55, 53 beziehungsweise 52 Prozent am häufigsten für diese Aktivität. Deutschland steht mit einem Prozentwert von 24 Prozent auf dem drittletzten Platz. Nur Indonesier und Japaner fragen Freunde oder Familie noch seltener um Rat beim Kauf eines Produkts (Indonesien: 21 Prozent; Japan: 16 Prozent).
 
Soweit ein Auszug aus der GfK-Studie, für die mehr als 25.000 Mobiltelefonnutzer ab 15 Jahren in 23 Ländern befragt wurden. Die Befragung fand entweder online oder Face-to-Face im Sommer 2014 in folgenden Ländern statt: Argentinien, Australien, Belgien, Brasilien, Kanada, China, Frankreich, Deutschland, Indien, Indonesien, Italien, Japan, Mexiko, Polen, Russland, Südafrika, Südkorea, Spanien, Schweden, Türkei, Großbritannien, Ukraine und USA. In Deutschland wurden 1.362 Personen ab 15 Jahren online befragt, die in den letzten 30 Tagen ihr Mobiltelefon benutzten.
Nähere Informationen zur GfK-Gruppe finden Sie online im p&a Handbuch der Marktforschung. Firmenprofil >>
Quelle: GfK

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