ANZEIGE
Folgen Sie uns:
planung & analyse GmbH auf facebook.de planung & analyse auf twitter.de planung & analyse GmbH auf google+ planung & analyse GmbH auf xing

Studien


Muttertag für junge Leuten: Lästige Pflicht?

© Stefanie Salzer-Deckert  / pixelio.de 

 © Stefanie Salzer-Deckert / pixelio.de

Das Stimmungs- und Meinungsbild junger Deutscher zwischen 14 und 39 Jahren zum Muttertag zeichnet ein klares Bild: Mehrheitlich wird der Anlass weder als rein kommerzielles Event, der Einzel- und Blumenhändler (wie z.B. am Valentinstag) bereichern soll, noch als unliebsame Pflicht wahrgenommen. Vielmehr haben sie ein ehrliches Interesse ihren Müttern etwas Gutes zu tun und diese berechtigterweise zu ehren, wie appinio in einer Umfrage herausgefunden hat.
 
Die Einstellung gegenüber dem Muttertag entpuppte sich generell als positiv konnotiert und aufrichtig. Rund die Hälfte der Befragten (51,2%) sieht den Muttertag als eine nette Gelegenheit an, ihre Mutter zu ehren. Als berechtigten Ehrentag sehen ihn etwas mehr als ein Drittel der Befragten (35,8%). Im Gegensatz dazu nimmt zwar in etwa jeder Fünfte den Muttertag als unnötigen Kommerz wahr und rund 16 Prozent halten ihn sogar lediglich für einen Tag wie jeden anderen. Des Weiteren erachten Frauen diesen Ehrentag deutlich häufiger als legitim und weniger als lästige Pflicht. Generell wird dieses Empfinden vor allem in Sachsen und Thüringen geteilt. Dort finden lediglich knappe vier Prozent den Muttertag als lästige Verpflichtung sondern vielmehr als nette Gelegenheit seine Mutter zu ehren (ca. 65%).
 
Bei der Frage nach der Wichtigkeit des Muttertags ergab sich über die gesamte Stichprobe eine durchaus ausgeglichene Tendenz. Rund 55 Prozent der Befragten finden ihn wichtig bis sehr wichtig. Nicht wirklich überraschend ist den Frauen der Muttertag wichtiger, jedoch besonders wichtig ist der Muttertag generell den Befragten aus Sachsen und Thüringen und vor allem den hiesigen Frauen. Dort finden knapp 70 Prozent der Frauen den Muttertag wichtig bis sehr wichtig. Ebenfalls ein erhöhter Wert ergab sich bei den Frauen aus Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern und Sachsen-Anhalt (ca. 67%), Baden-Württemberg (mit ca. 65%) und Berlin (ca. 63%). Dort scheint der Muttertag ebenfalls wichtiger wahrgenommen zu werden, als andernorts. Vergleichsweise weniger wichtig erscheint der Muttertag den Befragten aus dem Norden Deutschlands (Bremen, Hamburg, Niedersachsen und Schleswig-Holstein).
 
Blumen sind der absolute Klassiker, wenn es um Geschenke zum Muttertag geht. Rund 40 Prozent der Befragten schenken ihrer Mutter bevorzugt einen Strauß Blumen, gefolgt von Pralinen/Süßigkeiten, die von etwa 13 Prozent verschenkt werden. Weniger beliebt scheinen dagegen nicht kommerzielle Geschenke wie etwas Selbstgebasteltes (nur ca. 8%) oder ein Gutschein für Arbeiten im Haushalt (ca. 2%).
 
Rund 81 Prozent der Befragten geben für ihr Geschenk bis zu 20 Euro aus. Bei bis zu 50 Euro scheint eine Grenze für Geschenke zum Muttertag zu liegen, denn nur ca. zwei Prozent der Befragten geben mehr aus. Die Ausgabebereitschaft in Baden-Württemberg, Bayern, sowie Sachsen und Thüringen ist am größten. In Bayern, Sachsen und Thüringen geben jeweils 21 Prozent zwischen 25 und 50 Euro aus, in Baden-Württemberg sind es sogar 22 Prozent. Gleichzeitig zeigt sich in Bayern auch mit rund sieben Prozent der kleinste Wert für eine Ausgabebereitschaft von 0 Euro. Im Nord-Osten Deutschlands (Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern und Sachsen-Anhalt) geben dagegen etwa 57 Prozent der Befragten lediglich bis zu 10 Euro aus.
 
3.695 Deutsche (1.849 Männer und 1.846 Frauen) zwischen 14 und 39 Jahren aus allen Bundesländern wurden online von appinio befragt.
Quelle: appinio

Facebook Twitter Google LinkedIn Xing RSS Email