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Studien


Nachfrage nach IT-Sicherheit wächst


Das Bewusstsein für IT-Sicherheit bei Unternehmen und Privatanwendern steigt laut einer Umfrage von Bitkom Research. Unternehmen investieren allerdings noch zu wenig in intelligente Sicherheitsmaßnahmen, glaubt der Verband.

Nach den Ergebnissen einer repräsentativen Bitkom-Umfrage verfügen Unternehmen bei der Absicherung ihrer IT-Systeme vor Cyberangriffen lediglich über einen guten Basisschutz. So nutzen alle befragten Unternehmen Virenscanner, Firewalls sowie einen Passwortschutz für IT-Geräte.
 
Auf der anderen Seite verschlüsseln nur 45 Prozent ihre Daten und 40 Prozent ihren E-Mail-Verkehr. Intelligente Sicherheitssysteme zur Absicherung gegen Datenabfluss von innen (Data Leakage Prevention) nutzen 29 Prozent und nicht einmal ein Viertel (23 Prozent) verfügt über spezielle Angriffserkennungssysteme für Attacken von außen (Intrusion Detection). Diese Systeme analysieren die Datenströme in einer Organisation und melden verdächtige Aktivitäten.

Die Bitkom-Untersuchung zeigt die Bereitschaft, ganz konkret und kurzfristig in eine höhere IT-Sicherheit zu investieren. So planen 17 Prozent der Unternehmen, eine Verschlüsselung ihrer Daten einzuführen, 18 Prozent wollen in naher Zukunft E-Mails verschlüsseln und ebenfalls 18 Prozent stehen vor der Einführung eines Angriffserkennungssystems. Immerhin 7 Prozent wollen sich verstärkt gegen Datenabfluss von innen absichern.
 
Der Umsatz mit Software und Services zur Verbesserung der IT-Sicherheit in Deutschland wird im laufenden Jahr voraussichtlich um 6,5 Prozent auf 3,7 Milliarden Euro wachsen. Das berichtet der Digitalverband Bitkom auf Basis von Prognosen des Marktforschungsunternehmens IDC.
 
Die Daten zum Markt für IT-Security Software and Services stammen vom Marktforschungsunternehmen IDC Central Europe. Für die Bitkom-Umfrage hat Bitkom Research 1.047 Sicherheitsverantwortliche in Unternehmen ab 10 Mitarbeitern befragt. Die Umfrage ist repräsentativ für die Gesamtwirtschaft.

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