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Studien


Nachhaltigkeit kann Erfolgsfaktor sein

Wer profitiert laut Studie am meisten von der Nachhaltigkeit? 

 Wer profitiert laut Studie am meisten von der Nachhaltigkeit?

Das Thema „Nachhaltigkeit“ ist mittlerweile fest in den Köpfen der Konsumenten verankert. Gut zwei Drittel der österreichischen Unternehmen sehen nachhaltige Entwicklungsstrategien für Industrie-, Groß- sowie international vernetzte Unternehmen als klaren Wettbewerbsvorteil. Kleinstunternehmen und Start-ups tun sich laut Umfrage beim „grünen Wirtschaften“ dagegen schwerer, wenn es um die Generierung von ökonomischem Zusatznutzen geht. Nicht einmal drei von zehn Entscheidungsträgern glauben, dass Kleinst- (26,8%) oder junge Unternehmen (28,5%) von nachhaltiger Unternehmensführung profitieren können, 36% sehen darin für Klein- und Mittelbetriebe eine Chance.
 
71% der Befragten glauben, dass nachhaltige Entwicklungsstrategien zu Kostensenkungen führen können, und zwar durch Energie- und Ressourceneinsparungen (65,2%). Bestimmte Branchen profitieren von nachhaltigem Wirtschaften mehr, andere weniger. Definitiv zu den Gewinnern zählen sich stark Abfall-produzierende Unternehmen sowie Unternehmen mit hohen Emissionswerten wie z.B. Industrie-, Transport-/Logistik- und metallverarbeitende Unternehmen.
 
Sechs von zehn Entscheidungsträgern geben an, dass ihr Unternehmen bereits Maßnahmen in Bezug auf eine nachhaltige Entwicklung setzt (62%). Überrepräsentiert sind darunter wenig überraschend Entscheider aus den Bereichen Metall, Industrie sowie Transport/Logistik. Ein relativ hoher Wert, der auf die breite Fassung des Begriffs Nachhaltigkeit zurückzuführen ist, der von Abfalltrennung bis hin zur Personalentwicklung reicht.
Was bewirkt nachhaltiges Wirtschaften? 

 Was bewirkt nachhaltiges Wirtschaften?


Eine getrennte Betrachtung der einzelnen Bereiche macht deutlich, dass nachhaltiges Abfallmanagement (75,9%) am weitesten verbreitet in den heimischen Unternehmen ist, die sich ökologischen bzw. ökonomischen Nachhaltigkeitsstrategien stellen. Danach folgen Klimaschutzmaßnahmen (59,9%) sowie Bemühungen in Richtung Rohstoff- und Materialeffizienz (55,5%). Lediglich 8 Prozent erleben in um Nachhaltigkeit engagierten Betrieben keinerlei Maßnahmen zur Förderung der unternehmerischen Sozialverantwortung. Zu den am häufigsten gesetzten sozialen Aktivitäten gehört die systematische Personalentwicklung (71,1%), gefolgt von Maßnahmen zur Gesunderhaltung der Beschäftigten (64,1%). Je größer das Unternehmen, desto mehr soziale Nachhaltigkeitsaktivitäten werden beobachtet. Kommuniziert werden gesetzte Nachhaltigkeitsstrategien vergleichsweise häufiger intern an die eigenen Mitarbeiter (78,9%) als nach außen an Kunden (62,5%) oder ferner an Medien bzw. die Öffentlichkeit (45,5%), was eine starke Korrelation mit weit verbreiteten Personalentwicklungsstrategien in den betreffenden Betrieben aufweist.
 
Laut Studienergebnis sind 85% der Entscheidungsträger der Meinung, dass der Nachhaltigkeits-Gedanke zu langfristigen Veränderungen in der Unternehmenskultur führen wird. 15% halten das Thema nur für einen vorübergehenden Hype.
 
Marketagent.com online research hat in 1341 Online-Interviews die Entscheidungsträger im Unternehmen befragt.
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