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Studien


Nachteile für Sparer

Quelle: Ipsos 

 Quelle: Ipsos

Der Leitzins befindet sich seit der Eurokrise 2012 im Sinkflug, so dass Ökonomen und Banken auf die drohende Gefahr einer Inflation und negative Auswirkungen für Sparer und Anleger hinwiesen. Ipsos hat nun die Verbaucher um ihre Einschätzung gefragt.
 
Für 49 Prozent der Befragten in Deutschland ist der Zinssatz zu niedrig. Ein Viertel der Befragten (23 Prozent) empfindet die Zinsen generell als zu hoch, einer von zehn (13 Prozent) denkt sie wären genau richtig und ebenfalls einer von zehn (14 Prozent) gab an, es nicht zu wissen.
 
67 Prozent befürchten durch die niedrigen Zinsen Nachteile für Sparer. Der Aussage, dass hohe Zinsen schlecht für die Wirtschaft seien, stimmt ein Drittel (32 Prozent) der Deutschen zu. Vier von zehn (42 Prozent) Befragten würden das nicht sagen, 27 Prozent konnten dazu keine Einschätzung geben.
 
In den nächsten 12 Monaten erwarten die Deutschen keine große Veränderung in der Zinsgestaltung. Vier von zehn Befragte (44 Prozent) gaben an, die Zinsen würden in den nächsten zwölf Monaten nach ihrer Einschätzung gleichbleiben. Mit einem Anstieg rechnet ein Viertel (27 Prozent), dass die Zinsen weiter fallen glaubt einer von zehn (15 Prozent).
 
In Zeiten von Niedrigzinsen werden auch die Kredite günstig. Nichtsdestotrotz gaben sechs von zehn (60 Prozent) deutschen Verbrauchern an, die in Deutschland herrschenden Zinssätze hätten ihnen keine persönlichen Vorteile gebracht. Nur einer von zehn (16 Prozent) Befragten hat in den letzten Jahren die niedrigen Zinsen ausgenutzt und Vorteile daraus gezogen. Ein Viertel (25 Prozent) konnte diese Frage nicht einschätzen.
 
Diese Ergebnisse stammen aus einer Ipsos Global@dvisor Studie, die zwischen dem 20. Mai und 3. Juni 2016 durchgeführt wurde. Für die Studie wurde eine internationale Stichprobe von 17.026 Erwachsenen zwischen 18 und 64 Jahren in den USA und Kanada und zwischen 16 und 64 Jahren in allen anderen Ländern befragt. Insgesamt wurde die Studie in 24 Ländern durchgeführt: Argentinien, Australien, Belgien, Brasilien, Chile, Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Indien, Italien, Japan, Kanada, Kolumbien, Malta, Mexiko, Peru, Polen, Russland, Schweden, Südafrika, Südkorea, Spanien, Türkei, Ungarn, USA. Pro Land wurden ca. 1000 Personen über das Ipsos Online Panel befragt, mit der Ausnahme von Argentinien, Belgien, Indien, Malta, Mexiko, Peru, Polen, Russland, Schweden, Südafrika, Südkorea, Türkei und Ungarn, wo jeweils ca. 500 Personen befragt wurden.

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