ANZEIGE
Folgen Sie uns:
planung & analyse GmbH auf facebook.de planung & analyse auf twitter.de planung & analyse GmbH auf google+ planung & analyse GmbH auf xing

Studien


Neue Geräte werden oft nicht genutzt

© Julien Christ  / pixelio.de 

 © Julien Christ / pixelio.de

Zwar sind die Deutschen gegenüber neuen Technologien und smarten Geräten in der Unterhaltungselektronik durchaus aufgeschlossen – doch in der Praxis hängen sie eher traditionellen Medienangeboten und Konsumformen an. So können Smartphone und Tablet dem bewährten Laptop genauso wenig den Rang als beliebtestes mobiles Endgerät streitig machen wie der E-Reader dem Buch oder das Connected TV dem linearen Fernsehen.
 
„Connected TV“ lautet der Trend für fortschrittliches Fernsehen. Entsprechende Geräte finden sich in knapp einem Drittel der deutschen Haushalte – in etwa so viel wie in Großbritannien, Frankreich und den USA. Gegenüber 2012 hat die Verbreitung um 167 Prozent zugenommen. Dennoch ändern sich die Fernsehgewohnheiten kaum: 73 Prozent bevorzugen die traditionelle, lineare Art des TV-Konsums. Besitzer von Hybrid-Geräten sehen etwa zwei Drittel aller TV-Inhalte linear.
 
Mobile, internetfähige Endgeräte mit einer entsprechenden Anzahl von Features und Ausstattungsdetails sind heute weit verbreitet. Immerhin 62 Prozent der deutschen Haushalte verfügen über ein Smartphone, 27 Prozent haben ein Tablet. Die Verbreitung beider Gerätetypen stieg 2013 im Vergleich zum Vorjahr um mehr als 20 Prozentpunkte. Wenn es aber um mobiles Arbeiten oder andere Aktivitäten abseits der Sprachtelefonie geht, bevorzugen die Deutschen nach wie vor den Laptop. So würden 57 Prozent unterwegs eher zum portablen Rechner als zum Smartphone greifen und sogar 71 Prozent den Laptop einem Tablet vorziehen. Das wichtigste Argument ist dabei sein universeller Funktionsumfang.
 
Ebenfalls auf dem Vormarsch sind E-Reader – und auch sie scheinen trotzdem nicht in der Lage, einen neuen Standard zu setzen. Von fünf auf 22 Prozent schnellte die Verbreitungsquote von 2012 auf 2013. Verbraucher schätzen an den elektronischen Büchern vor allem den leichteren Transport und die günstigeren Preise. Dennoch bevorzugt der größte Teil der Mediennutzer – anders als beispielsweise in den USA und Großbritannien – unverändert das gedruckte Buch.
 
Für die Deloitte-Studie „The State of the Media Democracy“ wurden in zehn Ländern insgesamt 20.000 Mediennutzer befragt. In Deutschland nahmen mehr als 2.000 Verbraucher teil.
Quelle: Deloitte

Facebook Twitter Google LinkedIn Xing RSS Email