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Studien


Neuer Chef? Für Männer kein Grund zur Panik

Wenn der neue Chef, die neue Chefin ein Kollege oder eine Kollegin ist (Quelle: GfK Austria) 

 Wenn der neue Chef, die neue Chefin ein Kollege oder eine Kollegin ist (Quelle: GfK Austria)

Die meisten Befragten in Österreich (81 Prozent) hätten mit Beförderungen von Kollegen und Kolleginnen kein Problem - allerdings unter der Voraussetzung, dass die Qualifikation stimmt, aber praktisch unabhängig davon, ob diese hypothetische Frage Berufstätigen oder nicht Berufstätigen gestellt wurde. Der einzige nennenswerte Unterschied zwischen den beiden Gruppen ist der höhere Anteil unter den Berufstätigen, die angeben, die Beförderung anderer wäre für sie auch unabhängig von deren Qualifikation kein Problem. Sie würden sich sogar auch öfter für diesen Kollegen (plus 7 Prozentpunkte im Vergleich zu den nicht Berufstätigen) oder die Kollegin (plus 12 Prozentpunkte) freuen. Es zeigt sich also eine gewisse Solidarität mit anderen in einer ähnlichen Lebenssituation, also der Berufstätigkeit.
 
Frauen sehen Beförderungen prinzipiell kritischer als Männer. Unabhängig vom Geschlecht der hypothetischen neuen Vorgesetzten haben Frauen öfter ein Problem mit den Beförderungen anderer und freuen sich auch verhaltener für die aufgestiegenen Kolleginnen oder Kollegen. Am meisten fällt auf, dass sich Frauen deutlich öfter als Männer zurückgesetzt fühlen. Sie erleben das besonders intensiv, wenn ihnen eine weibliche Kollegin vorgezogen wird: 27 Prozent der Frauen verspüren Zurücksetzung, wenn die hypothetischen neuen Vorgesetzten männlich wären, 30 Prozent, wenn sie weiblich wären, im Vergleich zu den Männern, von denen nur 17 Prozent männliche und 18 Prozent weibliche Vorgesetzte als Zurücksetzung erleben würden.
 
Den stärksten Gegenwind beim Aufstieg können Männer von anderen Männern erwarten: 25 Prozent würden versuchen eine Beförderungsentscheidung zu verhindern, wenn es sich um einen anderen Mann handelt, der aufsteigt, aber nur 17 Prozent, wenn die neue Vorgesetzte eine Frau wäre. Frauen, die ins Auge fassen, eine Beförderung zu verhindern (18 Prozent), machen hier keinerlei Unterschied zwischen männlichen oder weiblichen Aufsteigern. Außerdem neigen Frauen unabhängig vom Geschlecht neuer Vorgesetzter geringfügig häufiger dazu das Gespräch mit den Entscheidungsträgern zu suchen.
 
In einer bislang unveröffentlichten Repräsentativbefragung, die die GfK Sozial- und Organisationsforschung in der österreichischen Bevölkerung ab 16 Jahren durchführte (n=1.000 Personen ab 16 Jahren, CAWI), wurde erhoben, wie sich eine Beförderung von weiblichen bzw. männlichen ArbeitskollegInnen, die in etwa das selbe können wie man selbst, zum eigenen Vorgesetzten anfühlen würde.
Nähere Informationen zur GfK-Gruppe finden Sie online im p&a Handbuch der Marktforschung. Firmenprofil >>
Quelle: GfK Austria

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