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Studien


New Media-Zielgruppe - nur jung, hipp und verspielt?

© Rainer Sturm / PIXELIO 

 © Rainer Sturm / PIXELIO

Die Jugend feiert gern, möchte gut aussehen und das Leben genießen; doch es gibt auch eine ausgeprägte andere Seite - die einer ernsthaften, verantwortungsvollen sowie ehrgeizigen und gesellschaftlich interessierten Zielgruppe, die sich für ihre Ziele und Werte einsetzt. So hat es die Ergebnisse der VA 2011 herausgefunden.

So haben die Jugendlichen ein großes Bedürfnis nach Bildung und Sicherheit. Auch räumen sie der Familie einen sehr hohen Stellenwert ein. 75% der 12-bis 17-jährigen Jungen haben ehrgeizige Ziele und wollen weiterkommen. Bei den 12- bis 17-jährigen Mädchen sind es sogar 77%.

Klare Meinungsunterschiede zwischen Mädchen und Jungen ergeben sich bei der Frage nach der Bedeutung des Berufes für Frauen und Männer. 90% der Mädchen sind der Auffassung, der Beruf sei für Frauen genauso wichtig wie für Männer. Immerhin 79% der Jungen teilen diese Meinung.

Jung, hipp und verspielt - das ist das typische Bild der Zielgruppe, die „New Media“, also Medienkanäle Online, Mobile und soziale Netzwerke nutzt. Aber sind die so genannten neuen Medien nur für junge Altersgruppen interessant? Die Ergebnisse zeigen, dass die 40- bis 59-Jährigen die einkommens- und konsumstärkste Zielgruppe bilden und für alle Mediengruppen hochrelevant sind. Sie lesen gerne Tageszeitungen und Zeitschriften und sind mit PC, Handy und Online-Anschluss technisch fast ebenso gut ausgestattet wie jüngere Zielgruppen.

Sowohl in den klassischen Medien als auch in „New Media“ sind die 40- bis 59-Jährigen stark an Information und Nutzwert interessiert. Bei den Zeitschriften bevorzugen sie vor allem Programmzeitschriften und Special-Interest, beim Fernsehen die Nachrichtensender. Auch im Internet suchen diese Altersgruppe oft nach Information oder Nutzwert und für viele Online-Angebote sind sie sogar die stärkste Nutzergruppe - beispielsweise bei Suchmaschinen und beim Online-Banking. Beim Online-Shopping bilden sie die zweitgrößte Nutzergruppe.

Zwei Drittel der 40- bis 59-jährigen Onliner nutzen das Internet regelmäßig und ausdauernd, jedoch eher selektiv. Sie sind an mindestens fünf Tagen in der Woche online. Im Web 2.0, also in sozialen Netzwerken oder Blogs, ist diese Altersgruppe im Vergleich zu jüngeren Zielgruppen eher weniger unterwegs; dennoch verschließen sie sich nicht dieser Entwicklung. Mit ihrem Handy ins Internet gehen immerhin schon 13% dieser Altersgruppe – vor allem für die Suche, die Ortsnavigation und das Wetter, in Momenten der Muße oder Wartezeiten lesen sie eher die Online-Inhalte von Printmedien.

Die VerbraucherAnalyse wird seit 1982 von Axel Springer und der Bauer Media Group durchgeführt.
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