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Studien


Ölkatastrophe - eine globale Bedrohung

© Dieter Schütz / PIXELIO 

 © Dieter Schütz / PIXELIO

Die Lage am Golf von Mexico könnte sich zwar jetzt entspannen, aber die Ölverschmutzung hat unübersehbare Folgen für die Umwelt. 86 Prozent der Deutschen sehen darin eine globale Bedrohung und nicht nur eine regionale Krise. Wie sehr sich die Befragten selbst von der Ölkatastrophe betroffen sehen, zeigen 70 Prozent der Bundesbürger, die angeben, dass ihnen die Ölpest Angst macht.
 
Wird eine derartige Havarie für den Verursacher, den Ölmulti BP, ohne Folgen bleiben? In der Bevölkerung hat die soziale Verantwortung von Unternehmen einen hohen Stellenwert: In der Altersgruppe bis 45 Jahre empfinden 71 Prozent es als sehr wichtig, dass Unternehmen sich entsprechend verhalten. Bei der stark umworbenen, weil kauf- und konsumfreudigen Gruppe der über 55-Jährigen sind es sogar 80 Prozent.
 
Als wichtigste Aspekte für die Beurteilung der sozialen Verantwortung wurden die Umweltverträglichkeit in Bezug auf Produkte und Produktion sowie die Glaubwürdigkeit und der Umgang mit Mitarbeitern genannt. Und das beeinflusst auch das Kaufverhalten nachhaltig: 72 Prozent der Befragten achten beim Kauf auf die soziale Verantwortung des Unternehmens und richten ihre Kaufentscheidung entsprechend aus. So sagen mehr als die Hälfte der Befragten, sie kaufen mehr bei Unternehmen mit hoher sozialer Verantwortung und fast ein Drittel, dass sie Firmen mit geringer sozialer Verantwortung beim Einkauf meiden.
 
In einer repräsentativen telefonischen Befragung interviewte die Forschungsgruppe g/d/p 1002 haushaltsführende Personen zwischen 18 und 70 Jahren interviewt. Die Befragung fand im Juni 2010 deutschlandweit statt. Die soziale Verantwortung wurde definiert als die Summe aller Verantwortungen eines Unternehmens, die es auf politischem, gesellschaftlichem, sozialem oder ökologischem Gebiet übernimmt.  Die einzelnen Aspekte wurden gestützt abgefragt.
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