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Studien


Ölkatastrophe im Golf von Mexiko bald vergessen?

© Carsten Raum / PIXELIO 

 © Carsten Raum / PIXELIO

Die Tatsache, dass BP das Bohrloch schließen konnte, scheint auch die Sorgen der amerikanischen Bevölkerung einzudämmen: Nur noch 30 Prozent der Amerikaner geben an, dass die Ölkatastrophe für sie „extrem wichtig“ ist. Damit hat sich dieser Wert im Vergleich zum Juni dieses Jahres halbiert (61 Prozent).

Auch die direkten Auswirkungen auf die eigene Familie wird gelassener gesehen: Im Juni sagten 40%, dass sie Folgen für sich und die eigene Familie fürchten, heute tun dies lediglich 21 Prozent. Kaum oder gar keine Auswirkungen in den nächsten 12 Monaten sehen 50 Prozent der Amerikaner.

Trotz der Risiken bei Tiefseebohrungen sind mehr Amerikaner (48 Prozent) für das Offshore-Drilling als dagegen (36 Prozent). Die eigenständige Energieversorgung bleibt wichtiger als der Umweltschutz: 52 Prozent möchten, dass die USA ihre eigenen Energiequellen betreibt, lediglich 45 Prozent denken in erster Linie an den Schutz der Umwelt.

Die Zustimmung für Präsident Obama und seinen Umgang mit der Ölkrise erhöhte sich um 5 Prozentpunkte auf 50 Prozent. Auch BP kann wieder mehr Anhänger für seine Krisenhandling gewinnen: Im Juni hatte BP nur 15 Prozent Befürworter, heute beträgt dieser Wert 33 Prozent.

Immerhin 60 Prozent der Amerikaner geben jetzt noch an, dass das Disaster im Golf von Mexiko ein Thema ist, das sie beschäftigt (Juni 2010: 87 Prozent). Rund die Hälfte sorgt sich um die Wasserqualität an den Stränden am Golf von Mexiko. Ebenso viele bezweifeln, dass die Qualität der Fische und anderer Lebensmittel aus dem Meer unbeeinträchtigt bleiben.

Die aktuelle AP-GfK Studie, unterstützt vom GfK Verein, wurde vom 11. bis 16. August 2010 von GfK Roper Public Affairs & Corporate Communications in den USA durchgeführt. Für diese repräsentative Umfrage wurden 1.007 Personen ab 18 Jahren befragt.
Quelle: GfK Verein

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