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Studien


Österreich: Meinungsbild zum Holocaust

Gedenkstätte Auschwitz (© fotoab.eu / pixelio.de) 

 Gedenkstätte Auschwitz (© fotoab.eu / pixelio.de)

Das Wissen und die Bereitschaft in Östereich zum bewussten Umgang mit den Holocaust-Geschehnissen sind gestiegen, drei Viertel betrachten auch Österreich als mitverantwortlich.
 
Neun von Zehn (89 Prozent) stimmten der Aussage zu, dass „in der Zeit des Nationalsozialismus Millionen Juden umgebracht“ wurden. Im Zeitverlauf ist die Anzahl derer, die den Holocaust „für historisch nicht erwiesen“ halten, auf aktuell 5 Prozent gesunken. Im Jahr 1979 waren es noch drei Mal so viele (15 Prozent), die daran zweifelten, dass der Holocaust stattgefunden hätte.
 
Der Anteil derer, die es für wichtig halten „die damaligen Ereignisse bewusst zu machen, damit so etwas nicht wieder geschehen kann“ ist im Lauf der Jahrzehnte kontinuierlich gestiegen und schließt mittlerweile sieben von zehn ein. Der Anteil derer, die nichts „aufrühren“ wollen hat sich in den letzten Jahren auf etwa ein Viertel stabilisiert.
 
Knapp drei Viertel (74 Prozent), überdurchschnittlich häufiger höher Gebildete, halten das damalige Österreich (nicht nur die Deutschen allein) für mitverantwortlich am Massenmord der Juden im Deutschen Reich. Der Glaube, dass die Deutschen allein verantwortlich wären, findet sich häufiger unter weniger Gebildeten, Bewohnern kleiner und kleinerer Orte und Österreichern, die auch meinen, der Holocaust sei nicht erwiesen oder jene, die dafür sind “Gras drüber wachsen zu lassen“. Auffällig ist bei dieser Fragestellung auch, dass sich 10 Prozent dazu überhaupt nicht äußern, allen voran Befürworter des Vergessens und jene, die auch keine Meinung dazu äußern, ob sie den Holocaust für erwiesen halten oder nicht.
 
In einer telefonischen Repräsentativbefragung von 1.000 Personen in Österreich erhob die GfK Austria auch 2012 wieder die aktuellen Ansichten zum Holocaust.
Nähere Informationen zur GfK-Gruppe finden Sie online im p&a Handbuch der Marktforschung. Firmenprofil >>
Quelle: GfK Austria

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