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Studien


Österreich: Mütter holen Väter bei der Bildung ein

Österreich: Berufstätigkeit Mutter – Generation Z (Quelle: GfK) 

 Österreich: Berufstätigkeit Mutter – Generation Z (Quelle: GfK)

In Österreich haben die Eltern der jüngsten Generation, der 15- bis 19-Jährigen, den höchsten Bildungsstand aller Elterngenerationen aufzuweisen. Deutliche Fortschritte in der Bildung haben in erster Linie die Mütter der ganz Jungen gemacht. Sie haben die Väter bei den höheren Schulabschlüssen eingeholt und bei manchen sogar überholt. Bei akademischen Abschlüssen herrscht bereits Gleichstand zwischen den Eltern dieser Generation und auch bei den berufsbildenden höheren Schulen reicht die Zahl der Abschlüsse der Mütter bereits knapp an die der Väter heran.

Diese Elterngeneration spiegelt aber auch den Trend in Richtung Dienstleistungsgesellschaft. Denn schon die Hälfte der Väter der heute 15 bis 19-Jährigen arbeitet als Angestellte und nur noch jeder Zehnte von ihnen ist Arbeiter.

Auch bei den Müttern ist der Wandel weg von der Arbeiter- hin zur Angestelltentätigkeit zu beobachten. Bei beiden Tätigkeiten sind die Frauen jedoch in den weniger qualifizierten Bereichen überrepräsentiert. Während sie früher häufiger als un- oder angelernte Kraft und weniger als Facharbeiterin ihr Geld verdient haben, sind sie jetzt meistens Angestellte ohne Führungsfunktion – auch wenn die Zahl der Mütter in leitenden Positionen gerade bei der Generation derer, die rund um die Jahrtausendwende geboren wurden, so stark wie nie zuvor zugenommen hat (+11 Prozentpunkte im Vergleich zu den Müttern der Jahrgänge 1976 bis 1995). Trotzdem sind insgesamt nur 8 Prozent aller Mütter Führungskräfte.

Die markanteste Veränderung über die Generationen hinweg ist bei den Frauen allerdings der starke Rückgang des Berufs Hausfrau: der Anteil der Nur-Hausfrauen betrug bei den Müttern der Kriegs- und 68er-Generation noch 53 Prozent, ging danach aber sukzessive zurück. Aktuell entscheidet sich nur mehr knapp ein Zehntel der Mütter fürs Hausfrauendasein. Ein weiteres Auslaufmodell ist es auch im Familienbetrieb mitzuhelfen – lediglich ein Prozent der Mütter der ganz jungen Österreicher sieht darin ihre Hauptaufgabe.

Für die Lifestyle Studie 2013 hat die GfK Austria 4000 Personen aus der österreichischen Bevölkerung ab 15 Jahren befragt.
Nähere Informationen zur GfK-Gruppe finden Sie online im p&a Handbuch der Marktforschung. Firmenprofil >>
Quelle: GfK Austria

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