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Studien


Offline beraten lassen und online shoppen?

© Rainer Sturm / pixelio 

 © Rainer Sturm / pixelio

Beim Kauf von Modeartikeln greifen die Deutschen immer häufiger auf das Internet zurück – und zwar stationär und mobil: Die Mehrheit aller befragten Smartphone- und Tablet-PC-Nutzer einer Marktforschungsstudie kann sich vorstellen, Mode mobil einzukaufen.

Die drei wichtigsten Kaufkriterien für Modeartikel heißen dabei Qualität, Preis und Optik. Sie allein machen zwei Drittel der Kaufentscheidung aus. Dahinter folgen, mit deutlich geringerer Relevanz, Marke/Hersteller, schadstofffreie Materialien, Gesundheitsverträglichkeit und die umweltverträgliche Herstellung. Auch der faire Umgang mit Zulieferern bzw. soziale Verantwortung gehört ebenso wie das Herkunftsland zu den eher unwichtigen Kriterien.

Online-Shops spielen schon heute eine zentrale Rolle beim Modeeinkauf. Bereits mehr als drei Viertel aller Befragten haben schon einmal einen solchen Shop genutzt, um Modeartikel zu kaufen. Noch weit mehr können sich vorstellen, dies künftig zu tun, was auf ungenutztes Potenzial schließen lässt. Darauf, ob ein Online-Shop als vertrauenswürdig gekennzeichnet wurde, achtet bislang aber nur jeder Vierte. Zertifikate wie beispielsweise Trusted Shops geben darüber Auskunft.

Der Mode-Einkauf über Smartphone wird ebenfalls salonfähig. Bereits jeder vierte Smartphone- oder Tablet-PC-Nutzer hat bereits Modeartikel über das mobile Endgerät geordert, und die Mehrheit der befragten Nutzer kann sich vorstellen, dies in Zukunft zu tun. Ein entsprechendes App hat allerdings nur jeder Zehnte.

Auf überraschend hohe Akzeptanz stößt das Konzept warenfreier Modeläden, wie es in Großbritannien beispielsweise von der Premiummarke House of Fraser umgesetzt wurde. In solchen Läden probiert der Kunde keine Kleidung an. Er wird dort lediglich beraten und bewirtet und ordert die gewünschten Waren anschließend im Online-Shop. Etwa jeder zweite Befragte kann sich diese Art des Einkaufs kaum bis nicht vorstellen. Aber immerhin jeder Vierte wäre interessiert.

Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Studie des Marktforschungs- und Beratungsinstitut YouGov. Hierfür wurden vom 15. bis 17. Februar 2012 1068 Bundesbürger ab 16 Jahren befragt.

Nähere Informationen zu YouGov finden Sie online im p&a Handbuch der Marktforschung. Firmenprofil >>
Quelle: YouGov

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