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Studien


Olympia 2018 - na klar: in München!

© Bewerbungsgesellschaft München 2018 GmbH 

 © Bewerbungsgesellschaft München 2018 GmbH

Die Mehrheit steht hinter der Olympia-Bewerbung München 2018 – in Deutschland (61,4%) und in Bayern sowieso (63,7%). Allerdings haben auch drei von zehn Befragten keine Meinung zu dem Thema, ähnlich viele wissen über das laufende Bewerbungsverfahren nicht so recht Bescheid und können keine Kandidatenstadt namentlich benennen.


Deutschlandweit geben ein Drittel aller Befragten (33,9%) an, keine der Kandidaten-Städte für Winterolympia 2018 benennen zu können. 57,5% wissen, dass München dazu gehört, das südkoreanische Pyeongchang nennen 17,7%, von Annecy (Frankreich) als Bewerberstadt wissen 15%. In Bayern wissen immerhin fast drei Viertel der Bayern (74%), dass sich ihre Landeshauptstadt um die Austragung des Sportereignisses in sieben Jahren bewirbt und auch die beiden anderen verbliebenen Kandidaten sind in Bayern jeweils rund drei von zehn Befragten geläufig.

Sollte München den Zuschlag für die Spiele bekommen, finden auch an zwei anderen Orten einzelne Disziplinen statt: Garmisch-Partenkirchen als Austragungsort der alpinen Ski- und Snowboardrennen ist bundesweit immerhin 58,3% bekannt (in Bayern 73,3%), von Schönau am Königsee, wo sich Bobfahrer und Rodler messen sollen, haben weniger als zehn von 100 Befragten (9,1%) schon gehört (in Bayern 17,1%). Der bekannte Wintersportort Oberstdorf wäre zwar für über ein Viertel der Deutschen (26,6%) ein lohnenswerter Platz für die geplante Winterolympiade – allerdings würden im Allgäu keine olympischen Wettkämpfe ausgetragen werden.

Nach intensiven politischen Auseinandersetzungen, einem Bürgerentscheid in Garmisch und kontroversen Diskussionen steht mittlerweile die Mehrheit der Bevölkerung hinter den Spielen in München: Fast zwei Drittel (63,7%) der Bewohner Bayerns sehen die Bewerbung sehr oder eher positiv, im Rest Deutschlands sind es 61,4%. Aber auch fast fünf von 100 Personen im Freistaat (4,8%) lehnen die Spiele kategorisch ab, im Rest Deutschlands sind nur 2,5% derart kritisch.

Für über ein Drittel aller Befragten (36,2%) ist ein zentrales Argument für die Spiele in München, dass sich Deutschland – ähnlich wie bei der Fußball-WM 2006 – als guter Gastgeber präsentieren kann. Sie stimmen dieser Aussage voll und ganz zu. Knapp ein Viertel (24,9%) der Befragten sieht große Vorteile für die regionale Wirtschaft – fast genauso viele (24,5%) denken aber auch, dass Olympia 2018 den deutschen Steuerzahler sehr viel Geld kosten wird. Dass die Spiele in München ökologisch verträglicher sein werden, als anderswo sind fast 14 von 100 Befragten aus Bayern (13,7%) überzeugt – im Rest Deutschlands stimmen diesem Statement nur etwas mehr als die Hälfte (7,7%) zu.

Über die Hälfte der Bayern (52,1%) rechnen mit einer Zusage für ihre Landeshauptstadt, im Rest der Republik sind noch 42,5% derart erwartungsvoll.

Kurz vor der Entscheidung des Internationalen Olympischen Komitees (IOC) über den Austragungsort der Olympischen Winterspiele 2018 am 6. Juli hat Marketagent.com 1.000 Mitglieder seines ISO-zertifizierten Online-Access-Panels in Deutschland in einer repräsentativen Studie zu dem anstehenden sportlichen Großereignis befragt.
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