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Studien


Online-Handel: Lieferfenster gewünscht?

Auswahl an Zustellmöglichkeiten (Quelle: EHI) 

 Auswahl an Zustellmöglichkeiten (Quelle: EHI)

Wer online einkauft, erwartet eine reibungslose und unkomplizierte Abwicklung von Lieferungen ebenso wie eine breite Auswahl an Versandoptionen.

Laut aktueller EHI-Studie hat der Kunde zurzeit allerdings nur bei 19 Prozent der Händler die Möglichkeit, zwischen verschiedenen Logistikdienstleistern bzw. zwischen verschiedenen Zustellvarianten zu wählen. 22 Prozent planen aber, ihren Kunden die Auswahloptionen zukünftig anbieten zu können.

Die Lieferung an eine Pick-up-Station, zum Beispiel an eine DHL Packstation oder einen Hermes Paketshop, ist bei 57 Prozent der Onlinehändler möglich. Rund 40 Prozent geben an, ihren Kunden die Lieferung an ein stationäres Ladengeschäft anbieten zu können. Damit haben die Crosschannel-Aktivitäten im Vergleich zum Vorjahr um sechs Prozent deutlich zugenommen. Die Lieferung an Paketkästen oder Paketbutler ist eine auf dem Markt noch relativ neue Lösung, dennoch wird diese Option bereits von mehr als einem Drittel (39 Prozent) der Befragten angeboten.

Ein konkretes Lieferfenster rückt verstärkt in den Fokus der befragten Onlinehändler. Der Anteil der Händler, der bereits heute ein konkretes Zeitfenster zur Auswahl anbieten kann, ist mit 10 Prozent noch gering. Allerdings planen zusätzliche 36 Prozent der befragten Onlinehändler ihren Kunden innerhalb der nächsten drei Jahre ein konkretes Lieferzeitfenster anbieten zu können. Auf Seiten der Versanddienstleister ist das Angebot eines konkreten Zeitfensters hingegen bei mehr als der Hälfte der Befragten möglich. Dieser Service für die Onlinehändler gehört allerdings nicht zwangsläufig zum Standardangebot der Versanddienstleister und erfordert u.U. eine separat zu buchende „Express- oder Serviceleistungen“.

Für die EHI-Studie wurden 134 Onlinehändler aus Deutschland, Österreich und der Schweiz sowie sieben Versanddienstleistern, unter ihnen die führenden KEP-Dienstleister (Kurier-Express-Paket-Dienst), befragt. Die befragten Händler erwirtschafteten zusammen einen Gesamtumsatz in Höhe von ca. 12 Mrd. Euro. Eine Betrachtung der Vertriebskanäle zeigt, dass fast alle (99 %) der befragten Händler einen eigenen Onlineshop betreibt. Die Hälfte (50 %) vertreibt Produkte über einen Online-Marktplatz, wie Amazon oder Ebay, und knapp ein Viertel (23 %) über den klassischen Versandhandel. Fast drei Viertel (72 %) sind als klassische Multi- bzw. Omnichannel-Händler sowohl online als auch stationär aktiv.
Quelle: EHI Retail Institute

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